Nachrichten aus der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Institut für Kulturpolitik

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20 Jahre Bundeskulturpolitik – Bilanz und Perspektiven (Arbeitstitel)

23. November 2018, LVR-Landesmuseum Bonn

Veranstaltung am Vorabend der KuPoGe-Mitgliederversammlung

Im Jahr 1998 wurde durch die Einsetzung des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag und eines/einer Beauftragten für Kultur und Medien im Rang eines Staatsministers / einer Staatsministerin die Bundeskulturpolitik formiert und institutionalisiert.

Aus diesem Anlass lädt die Kulturpolitische Gesellschaft am Vorabend ihrer Mitgliederversammlung zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Nach einem Einführungsvortrag der amtierenden Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters MdB ziehen Akteure der Bundeskulturpolitik sowie der Kulturpolitischen Gesellschaft Bilanz und diskutieren mögliche Perspektiven.

  

Podiumsdiskussion zum »Haus der Geschichte NRW«

Ebenfalls am Vortag der Mitgliederversammlung der Kulturpolitischen Gesellschaft ist für den Nachmittag eine öffentliche Diskussion zum »Haus der Geschichte NRW« geplant.

  

Öffentliche Bibliotheken und »Dritte Orte«. Eine neue kulturpolitische Strategie

Öffentliche Bibliotheken sind für alle zugänglich, intergenerationell aufgestellt, pluralistisch orientiert und häufig an zentralen Orten untergebracht. Damit bringen sie wichtige Features mit, die zu einem demokratischen Ort gehören. Ausgehend vom Begriff und Konzept der »Dritten Orte« geht Harald Pilzer auf Phänomene wie »Community Building«, »Place Concept«, und »Place Attachment« und deren Relevanz für öffentliche Bibliotheken ein.

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Möglichkeitsort Bibliothek

Getrieben durch die digitale Medientechnologie sehen sich Bibliotheken vor Herausforderungen, die ein neues Hinterfragen ihres Rollenverständnisses und ihrer Funktion sowie eine enorme Flexibilität erfordern, meint Volker Heller. Hortensia Völkers geht davon aus, dass Bibliotheken in ihrer Rolle als nicht kommerzielle Bildungs- und Kulturorte sowie Foren einer diversen Gesellschaft eine immer stärkere Bedeutung zukommt. Sie hätte sich eine Bibliothek anstelle eines Schloßneubaus in Berlin gut vorstellen können.

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Auf dem Weg zu einer bundesweiten Kulturstatistik Deutschland

Welche Entwicklungen auf dem Weg zu einer bundesweiten Kulturstatistik in den letzten 10 Jahren in Deutschland zu verzeichnen sind, welche potenziellen weiteren Schritte und Maßnahmen folgen können, zeigt der Artikel von Ulrike Blumenreich und Ole Löding. Das Institut für Kulturpolitik begleitet zukünftig die Weiterentwicklung der Kulturstatistik und der empirischen Kultur(politik)forschung mit seiner Expertise.

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Neues Impulspapier zur Reform des Zuwendungsrechts

Der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) hat ein Impulspapier zur »Modernisierung der Zuwendungspraxis für den Dritten Sektor« veröffentlicht, das Expert*innen der AWV Projektgruppe »Zuwendungspraxis« (darunter auch Experten*innen der Finanzministerien des Bundes und der Länder sowie der KuPoGe) unter der Leitung von Gerhard Vogt, leitender Mitarbeiter des Landesrechnungshofes NRW a.D., erarbeitet haben. Es enthält zahlreiche konkrete Vorschläge für Bund und Länder zur Reform des Zuwendungsrechts mit Blick auf den Kulturbereich.

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