Mitgliedertreffen in Frankfurt am Main
Am 19. Mai gab es das bereits zweite Mitgliedertreffen in diesem Jahr – dieses Mal ein Arbeitstreffen in Frankfurt in den Räumen der KulturRegion FrankfurtRheinMain. Die 16 anwesenden Mitglieder stimmten sich ab, welche kulturpolitische Themen in näherer Zukunft mit Veranstaltungen begleitet werden sollen. Schließlich wurden fünf Arbeitsgruppen gebildet, um konkrete Veranstaltungsformate zu organisieren. Die Themen der Arbeitsgruppen sind: Kunstfreiheit, Kulturförderung, Stadt – Land – Kultur, Culture for Health und Kulturelle Bildung. Zum Schluss des Treffens wurde noch ein neues Sprecher/innen-Team für die Landesgruppe gewählt: Dr. Jennifer Jessen, Jonas Steinert, Dr. Jonathan Roth, Dr. Susanne Völker und Dr. Sylvia Metz. Weitere Interessent*innen sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen!

Vorne v.l.n.r.: Meike Weber, Dr. Anette Rein, Christina Lutz, Dr. Anselma Lanzendörfer, Britt Baumann, Dr. Ulrike Gerdiken, Dr. Jennifer Jessen, Jonas Steinert, Dr. Jennifer John Hinten
v.l.n.r.: Dr. Ralph Philipp Ziegler, Francesca Herget, Dr. Sylvia Metz, Dr. Jonathan Roth, Dr. Susanne Völker, Jan Deck
Auf dem Bild fehlt: Margarethe Goldmann
Dienstag, 19. Mai 2026, 16:00 – 19:00 Uhr,
in den Räumen der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH
Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main
Bitte meldet euch bis zum 3. Mai zum Treffen an:
Wie in Gießen besprochen (siehe unten), wollen wir als Landesgruppe Hessen ins Handeln kommen – daher soll das Treffen am 19. Mai ein Arbeitstreffen sein. Wir wollen gemeinsam besprechen, welche konkreten kulturpolitische Themen wir bespielen und welche Personen aus unserer Landesgruppe für die weiteren Schritte Verantwortung übernehmen.
Als Tagesordnung schlagen wir vor:
TOP 1 Begrüßung
Tagesordnung, Kennenlernrunde
TOP 2 Selbstverständnis reflektieren (siehe Anlage)
TOP 3 Kulturpolitische Themen
TOP 4 Wahl der Sprecher/innen der Landesgruppe
Wer gerne Sprecher/in werden will, kann sich hierzu vorstellen. Dann erfolgt die Wahl per Handzeichen.
TOP 5 Sonstiges
Im Anschluss an unser Treffen können sich alle, die Lust haben, in einem fußläufig entfernten Restaurant weiter austauschen.
Fehlt etwas? Dann schickt eure Vorschläge für die Tagesordnung gerne bis zum 3. Mai an und .
Herzliche Grüße von der Vorbereitungsgruppe – wir freuen uns sehr auf das Treffen!
Bernd Hesse
Dr. Sylvia Metz
Dr. Jonathan Roth
Jonas Steinert
Dr. Susanne Völker

16:00 Uhr – Führung durch die Ausstellung Roméo Mivekannin in der Kunsthalle Gießen
17:00 Uhr – Mitgliedertreffen in der anschlussverwendung in der Grünberger Str. 22
Bernd Hesse moderierte das Treffen. Nach einer Kennenlernrunde gab es von der neuen Hauptgeschäftsführerin der KuPoGe, Catalina Rojas Hauser, eine Standortbestimmung des Verbandes. Die jüngere Vergangenheit der Landesgruppe Hessen wurde bilanziert. Nach durchaus engagierten Jahren ging dem derzeitigen Sprecher/innen-Team aufgrund anderer Verpflichtungen die Puste aus; die beiden letzten öffentlichen Veranstaltungen waren 2019 eine Podiumsdiskussion mit den kulturpolitischen Sprecher/innen von CDU und Grünen und 2021 ein Webtalk mit Janina Benduski und Martin Zierold.
Irgendwann folgte das Eingeständnis, dass es einen Neuanfang braucht – mit Mitgliedern aus Hessen, die den kulturpolitischen Diskurs mitgestalten wollen und auch Zeit dafür mitbringen.
Da die Runde deutlich von Südhessen dominiert wird, kam die Frage auf, ob wir uns als Landesgruppe oder nur als Regionalgruppe verstehen wollen. Antwort: Eindeutiges Bekenntnis zur Verfasstheit als Landesgruppe.
Nächstes Mitgliedertreffen: In zwei/drei Monaten in den Räumlichkeiten der KulturRegion FrankfurtRheinMain (Danke Jennifer!). Das nächste Mitgliedertreffen soll ein Arbeitstreffen sein, um gemeinsam ins Handeln zu kommen. Es soll besprochen werden, welche konkreten kulturpolitische Themen wir bespielen und welche Personen aus unserer Landesgruppe für die weiteren Schritte Verantwortung übernehmen. Das Treffen wird vorbereitet von: Bernd, Jonas, Jonathan, Susanne und Sylvia.
19:00 Uhr – Ausklang in Pits Pinte
Ganz herzlichen Dank an Stefan Neubacher für die Organisation des Treffens!
Dokumentation: Jonas, 27.02.2026
Dr. Jennifer Jessen arbeitet freiberuflich im Bereich (digitale) Kommunikation und Vermittlung. Als zertifizierte Museumspädagogin mit Freude am Digitalen unterstützt sie Kultureinrichtungen bei der Konzeption und Umsetzung klassismussensibler Formate. Unter anderem begleitete sie 2024/25 das auf Instagram ausgespielte Digitalprojekt „LAUTseit1525“ zur Großen Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“ des Landesmuseums Württemberg, das Personen und Ereignisse des Bauernkriegs vorstellte. Mit dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg setzte Jennifer Jessen 2022 das WhatsApp-Projekt „Erinnern. Immer“ um, in dem das Leben des jüdischen Bürgers Max Hamburger via digital storytelling vermittelt wurde. Sie studierte Neuere deutsche Literatur und Kunstgeschichte in Marburg und Gießen.
Dr. Sylvia Metz ist seit 2025 Grundsatzreferentin für Kunst und Kultur im Ministerbüro des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Zuvor leitete sie das internationale Stipendienprogramm der Hessischen Kulturstiftung und war zugleich stellvertretende Geschäftsführerin und Kuratorin. Ihr Studium der Kunstgeschichte, Psychologie und klassischen Archäologie hat sie mit einer Dissertation über Willem de Kooning abgeschlossen. Sie lehrte an der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und war u.a. an der Schirn Kunsthalle Frankfurt, dem Deutschen Guggenheim Berlin und der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo tätig.
Dr. Jonathan Roth leitet seit 2022 das Kulturbüro der Stadt Rüsselsheim am Main. Dort verantwortet er in der Stabsstelle Kultur und Vielfalt die kommunale Kulturförderung, die Förderung der freien Szene und die kulturelle Stadtentwicklung. Er studierte Kulturanthropologie/Volkskunde sowie Vor- und Frühgeschichte in Mainz und Stockholm und promovierte mit einer ethnographischen Studie zur Kommunalpolitik („An der Basis der Politik“). Von 2011 bis 2021 forschte und lehrte am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu Erinnerungskultur, Stadtkultur, politische Anthropologie und Kulturpolitik. Zudem ist er seit über 20 Jahren in der freien Theaterszene des Rhein-Main-Gebiets aktiv. In seinen Forschungsbeiträgen verbindet er immer wieder Kunst und Wissenschaft, etwa im ethnographischen Stadtteilprojekt „Urbane Nischen“, dessen Ergebnisse als digitaler Parcours erschienen sind.
Jonas Steinert studierte Politikwissenschaft und Kulturmanagement. Nach dem Studium verantwortete er die Öffentlichkeitsarbeit für das Stadttheater Aschaffenburg. Seit 2019 leitet er das Sport- und Kulturamt in Friedrichsdorf.
Dr. Susanne Völker ist seit 2025 Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Von 2017 bis 2023 war sie Kulturdezernentin der Stadt Kassel (parteilos) und von 2023 bis 2025 selbständige Konzeptentwicklerin und Beraterin für Kulturstrategien und -institutionen. Zuvor war die Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin ab 2012 mit der Projektleitung der GRIMMWELT Kassel betraut. 2015 konnte sie das international renommierte Ausstellungshaus rund um die Brüder Grimm als Gründungsdirektorin eröffnen. Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden die Themen einer transdisziplinären und partizipativen Kulturpolitik und Kulturförderung, kulturelle strategische Entwicklungsplanungen und ihre Umsetzungen, Entwicklung von Kulturimmobilien sowie Kultur und Nachhaltigkeit. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie, Rechtswissenschaften und Museumsmanagement in Hamburg und Wien und promovierte über UNESCO-Dokumentenerbe in der Kulturellen Bildung und Teilhabe.