ist Dramaturg und Digitaldramaturg am Residenztheater München. Seine Arbeit beginnt dort, wo Theater auf VR, AR, KI und digitale Medien trifft: bei der Frage, wie Technologie unsere Wahrnehmung, unsere Erzählweisen und unsere Gegenwart verändert. Seit der Spielzeit 2022/23 leitet er am Residenztheater »Resi Digital«, wo er neue künstlerische Formate entwickelt, die klassische Theaterpraxis mit immersiven und digitalen Technologien verbinden.
Von 2019 bis 2022 war er Dramaturg und wiederholt auch Programmierer am Institut für theatrale Zukunftsforschung im Tübinger Zimmertheater. Geprägt durch Studien der Kognitionswissenschaft, Politik, Literatur und Psychologie in Tübingen und Haifa sowie einen Master in Performance Studies an der Universität Hamburg, verbindet Mirsky künstlerische Praxis mit theoretischer Tiefenschärfe.
Er lehrt »Theater und Digitalität« an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, promoviert zur digitalen Dramaturgie an der Universität Tübingen und der Zürcher Hochschule der Künste, ist Research Associate im Forschungsprojekt »Performing Artificial Intelligence« an der ZHdK und berät im Kontext von digitaler Dramaturgie und KI unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das Goethe-Institut und das Humboldt Forum Berlin.