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Betr. Kulturpolitik

Nachrichten der Kulturpolitischen Gesellschaft Nr. 130 – 04/04/2012

 
   

~ KuPoGe-Blog ~

»Kulturinfarkt«  (2)

Neue Einträge – neue Kommentare

Die Diskussion um die umstrittene Publikation »Der Kulturinfarkt« geht weiter – auch im KuPoGe-Blog. Olaf Martin, Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Südniedersachsen, Bernd Wagner, Leiter des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft und Wolfgang Hippe, Journalist – Agentur für Recherche und Text A.R.T., haben persönliche Beiträge zum Thema verfasst. Bitte kommentieren Sie!

Eine Übersicht verschiedener Pressestimmen finden Sie bei »nachtkritik.de«, im Blog der »Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel« oder hier.

~ KuPoGe-Dossier ~

Keine Diskussion ohne Argumente

Die KuPoGe beschäftigt sich kontinuierlich mit Trends und Tendenzen in der Kulturpolitik. Im Folgenden stellen wir aus Anlass der Debatte um den »Kulturinfarkt« unregelmäßig Beiträge aus unseren Publikationen online zur Verfügung. Ein Blick zurück nach vorn.

~ KuPoGe-Service ~

Politik trifft Theater

Forum Kulturpolitik im Rahmen des Berliner Theatertreffens

Für KuPoGe-Mitglieder besonders interessant: Im Rahmen des bedeutendsten deutschen Theaterfestivals lädt die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Theatertreffen Berlin »zehn kulturpolitisch engagierte Politikerinnen und Politiker aus Landtagen und Kommunen sowie Kulturamtsleiter und andere städtische Kulturverantwortliche für vier Tage nach Berlin ein. Das Ziel dieser Initiative ist es, aktuelle ästhetische und kulturpolitische Diskurse zu vermitteln sowie Best-Practice-Modelle zu präsentieren, um den Dialog der Kulturpolitiker und -verantwortlichen ›vor Ort‹ mit neuen Impulsen und Möglichkeiten zu bereichern. Im Zentrum der Besuche und Diskussionen stehen Produktionen deutscher Stadttheater und zukunftsweisende alternative Institutionen und Initiativen.« Ein besonderes Augenmerk wird dem Kontext von Migration und Partizipation gewidmet.

Infos: Heinrich-Böll-Stiftung, Christian Römer, Referent für Kultur und Medien, roemer@boell.de, www.boell.de/presse/presse-politik-trifft-theater-14087.html

~ KuPoGe-Publikationen ~

Neues Heft der Kulturpolitischen Mitteilungen erschienen

Schwerpunkt: Europäische Kulturpolitik

Das soeben erschienene Heft Nr. 136 der Kulturpolitischen Mitteilungen widmet sich in seinem Schwerpunkt dem Vorschlag der EU-Kommisssion für ein neues Rahmenprogramm für die Kulturförderung 2013 bis 2020 mit dem Titel »Kreatives Europa«, dessen wirtschaftsaffine Intention in Deutschland auf zum Teil heftige Kritik gestoßen ist. Von einem »Paradigmenwechsel« in der Kulturförderung ist die Rede. Staatsminister Bernd Neumann, MdB, die Vorsitzende des Kulturausschusses des Europäischen Parlaments, Doris Pack, MdEP, sowie die EU-Kulturkommissarin Androulla Vassiliou und Max Fuchs, Präsident des Deutschen Kulturrates, nehmen dazu Stellung. Norbert Sievers und Christine Wingert analysieren den vermeintlichen Paradigmenwechsel. Weitere Themen: Helga Trüpel, MdEP, äußert sich zur ACTA-Debatte zu Wort und EDUCULT-Direktor Michael Wimmer, Wien, kommentiert den Beitrag von Gerhard Schulze »Strukturwandel der Öffentlichkeit 2.0«.

~ KuPoGe-Verband ~

KuPoGe-Initiative mit Folgen

Vorbildliches Volontariat des Deutschen Museumsbundes

Nach dem Vorbild des Fairen Praktikums der Kulturpolitischen Gesellschaft (2009) hat jetzt der Arbeitskreis Volontariat im Deutschen Museumsbund die Initiative für ein Vorbildliches Volontariat ergriffen. Die Initiative hat das Ziel, für faire und vergleichbare Bedingungen für ein Volontariat an Museen zu sorgen. Bisher haben sich bereits mehr als 160 MuseumsdirektorInnen sowie MuseumsleiterInnen der Initiative angeschlossen und einen entsprechenden Aufruf unterschrieben. Weitere Zeichnungen sind unter www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/volontariat_ak/ themen/initiative_vorbildliches_volontariat/ erwünscht.

Weitere Infos: AlliiertenMuseum • Corinna Schmidt • schmidt@alliiertenmuseum.de

Exkursion zur documenta 13

KuPoGe-Landesgruppe Hessen organisiert Führung

Die Landesgruppe Hessen plant für interessierte Mitglieder der KuPoGe eine Exkursion zur documenta 13 nach Kassel. Sie findet statt am Samstag, dem 1. September 2012, und hat eine Teilnehmerbeschränkung auf 15 Personen. Die Exkursion wird von Hans-Bernhard Nordhoff, Kulturdezernent a. D., begleitet. Verantwortliche Organisatorin der Exkursion ist Dr. Anette Rein, Mitglied im Sprecherrat der Landesgruppe. Rückfragen oder Ihre verbindliche Anmeldung bitte direkt an: ar_welten@yahoo.de

~ KuPoGe-Tagungskalender ~

Wer Tagungstermine zu kulturpolitisch relevanten Themen sucht, wird in erster Linie beim Tagungskalender auf www.kupoge.de/tagungen.html fündig. Die Auswertung und Zusammenstellung ist Teil des Kulturpolitischen Informationssystems (kis), welches das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft als Service betreibt. Weitere Elemente des »kis« sind die kulturpolitische Bibliographie (www.kupoge.de/bibliografie.html) und die Chronik zur Kulturpolitik (www.kupoge.de/chronik.html).
Veranstaltungen, an denen die Kulturpolitische Gesellschaft als Kooperationspartner beteiligt ist:

27. April 2012 – Tutzing

Mitgliederversammlung 2012 der Kulturpolitischen Gesellschaft (Landesgruppe Bayern)

Prof. Dr. Wolfgang Zacharias • zacharias-muc@t-online.de oder
Dr. Uli Glaser • uli.glaser@stadt.nuernberg.de

27. bis 29. April 2012 – Tutzing

Stadt Kultur Zukunft – Kulturpolitisches Forum Tutzing

Evangelische Akademie Tutzing • Schlossstr. 2+4 • 82327 Tutzing • info@ev-akademie-tutzing.dehttp://web.ev-akademie-tutzing.de/cms/index.php?id=30

29. Juni bis 1. Juli 2012 – Kochel am See

Bausteine für kommunale Kulturpolitik in Bayern

Georg-von-Vollmar-Akademie e.V. • Bildungsstätte Kochel • Schloss Aspenstein • Am Aspensteinbichl 9-11 • 82431 Kochel am See • T 08851–780 • info@vollmar-akademie.dewww.vollmar-akademie.de.

~ Wort zur Kulturpolitik ~

»So sehr die Kreativwirtschaft zu fördern ist, so wenig darf sie allerdings den Wert von Kultur als Selbstzweck verdrängen. Sinn und Grundgedanke eines europäischen Kulturprogramms müssen auch in Zukunft der europäische Kulturraum, die europäische Identität, die kulturelle Vielfalt und der grenzüberschreitende Dialog mit den Mitteln und der Sprache der Kultur bleiben.«

Staatsminister Bernd Neumann, in: Kulturpolitische Mitteilungen Heft 136, I/2012, S. 25–27