Vorstand
Der neue Vorstand nach der Wahl am 14. November 2009
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- Der Vorstand nach der Wahl am 14. November 2009 (v.l.n.r.):
Svetlana Acevic, Dr. Iris Jana Magdowski, Bernd Hesse; Adil Kaya, Dr. Dorothea Kolland, Siegmund Ehrmann, Dr. Dieter Rossmeissl, Kurt Eichler, Hajo Cornel, Prof. Dr. Armin Klein, Eva Leipprand, Prof. Dr. Oliver Scheytt, Dagmar von Kathen, Tobias J. Knoblich, Dietrich Koska sowie Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg. (Nicht auf dem Foto: Prof. Monika Grütters, Achim Könneke, Hans-Joachim Otto und Jörg Stüdemann)
Präsident
Prof. Dr. Oliver Scheytt,
Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH und
Kulturexperten Dr. Scheytt GmbH, Essen
Geboren 14. April 1958; verh.; 3 Kinder;
Abitur; Musik- und Jurastudium, 2. jurist. Staatsexamen; Diss. zum Musikschulrecht
1983-88 Management von Kulturprojekten bei der Stadt Essen und beim Kultursekretariat NRW;
1986-93 Referent bei der Stadt Essen und beim Kultursekretariat NRW
1986-93 Referent beim Deutschen Städtetag; zunächst Büroleiter des Hauptgeschäftsführers, ab 1990 Beauftragter für die neuen Länder und Leiter Berlin-Vertretung
seit 1993–2009 Kulturdezernent der Stadt Essen, 1997 erweitert um das Bildungsressort, 2001 um das Ressort »Grün und Gruga Essen«
seit 1993 Mitglied des Bundesvorstandes des Verbandes deutscher Musikschulen
seit 1995 Vorsitzender des NRW-Kultursekretariates
seit 1997 Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Bonn
seit 1998 Vorstandsmitglied des Kulturforums der Sozialdemokratie
2003-2007 Mitglied der Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland« des Deutschen
Bundestages
seit 2006 Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH
seit 2007 Professur am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik Hamburg
Mitglied im Kulturausschuss Dt.UNESCO; Lehr-, Vortrags- und Gutachtertätigkeit
Autor zahlreicher Publikationen zu den Bereichen Kommunalpolitik, Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturrecht, Personal- und Organisationsentwicklung.
Vizepräsidenten
Tobias J. Knoblich,
Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt
geboren 1971 in Zwickau,
M.A. der Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Europäischen Ethnologie;
nach dem Studium zunächst freiberuflicher Kulturwissenschaftler und Publizist, u.a. für das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), und Lehrauftrag an der Humboldt-Universität zu Berlin;
05/2001 bis 09/2001 Musikreferent im SMWK; seit
10/2001 bis 12/2010 Geschäftsführer des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V.;
11/2001 bis 11/2005 Vorstand der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.;
seit 05/2003 Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.,
seit 09/2006 deren Vizepräsident;
01/2007 Berufung durch den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen in den Sächsischen Kultursenat, dort Mitwirkung im Präsidium als Pressesprecher; seit
01/2007 Mitglied und stv. Sprecher des Rats für Soziokultur und kulturelle Bildung im Deutschen Kulturrat e. V.;
seit 02/2008 Vorsitzender der Sächsischen Jugendstiftung;
seit 04/2009 1. Vorsitzender der Wilhelm und Lotte Neufeld Stiftung; Honorardozent im Studiengang Kulturmanagement sowie Mitglied des Prüfungsausschusses Kulturwissenschaften an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie
Dr. Iris Jana Magdowski,
Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Landeshauptstadt Potsdam
Jg. 1952) Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie, Bürgermeisterin a. D., Rechtsanwältin.
Von 1997 bis 2005 Bürgermeisterin für Kultur und Medien der LH Stuttgart
1984 bis 1992 Kultur-, Personal- und Organisationsdezernentin der Stadt Bielefeld,
1992 bis 1997 Kulturdezernentin der Stadt Duisburg.
Seit 2002 Gastprofessorin der TH Wuhan, China, Mitglied des Goethe-Instituts, Beiratsmitglied der Goethe-Institute Inland, in der KuPoGe
seit 2009 Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Landeshauptstadt
Potsdam, seit 1997 Vorstandsmitglied und seit 2000 Vizepräsidentin
Vorsitz im Beirat des Cultural Contact Point Germany und Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission.
Schatzmeister
Kurt Eichler,
Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund
Geb. 1952, Dipl.-Ing., Raumplaner und Theaterwissenschaftler
Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund,
Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds Soziokultur
Vorsitzender der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Nordrhein-Westfalen
seit 1986 Mitglied im KuPoGe-Vorstand.
Arbeits- und Interessenschwerpunkte im Vorstand: Kulturentwicklungsplanung, Kulturverwaltungsreform, freie Kulturarbeit, Jugendkultur, internationaler Kulturaustausch.
Beisitzer
Svetlana Acevic,
Referentin für Kultur und Bildung, Stuttgart
geboren am 30.8.1975 in Belgrad/Serbien. Von 1995–2000 Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart und danach an der University of Tennessee, Knoxville / USA (2000–2002). Ab 2003 verschiedene freiberufliche Tätigkeiten im Bereich Presse, Öffentlichkeitsarbeit sowie Projektarbeit für die KulturRegion Stittgart
e.V. Seit 2006 ist sie Referentin für Kultur und Bildung im Forum der Kulturen Stuttgart e.V. Seit 1/2008 ist sie Kuratoriumsmitglied des Fonds Soziokultur e. V.
Hajo Cornel,
Abteilungsleiter Kultur im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg, Potsdam
(Jg. 1957), Studium der Politischen Wissenschaften an der FU-Berlin. Mitglied im Vorstand der KuPoGe von 1982 bis 1990. Von 1991 bis 2005 Referatsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, zunächst zuständig für Soziokultur und Sonderaufgaben, seit 1995 für Grundsatzangelegenheiten der Kulturpolitik. Seit Oktober 2005 Leiter der Abteilung Kultur im selben Hause. Mitglied des Kulturausschusses der KMK, der Deutschen UNESCO-Kommission, des Ausschusses für künstlerische Fragen des Deutschen Bühnenvereins, des Kuratoriums des Fonds Soziokultur sowie zahlreicher weiterer Gremien. Besonderes Interesse an der Herstellung nicht-hierarchischer Kooperationsverhältnisse von heute nicht mehr zutreffend, doch oft noch so genannter Off-/Szene-/Breiten-/Basis- und Hochkultur.
Siegmund Ehrmann, MdB,
Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, Moers/Berlin
geb.
1952 in Moers, Diplom-Verwaltungswirt. 1968 bis 2002 Beamter der Stadt Moers, ab 1988 Leiter des Personal- und Organisationsamtes, 1994 bis 2002 Personal-, Kultur- und Feuerschutzdezernent in Moers (Städt. ltd. Verwaltungsdirektor a.D.); seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages; 2003–2007 Sprecher für die SPD-Bundestagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender in der Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland«; seit 2005 Ordentliches Mitglied im Innenausschuss und im Ausschuss für Kultur und Medien.
Foto © Bernd Brundert
Prof. Monika Grütters, MdB,
Vorsitzende des Ausschusses
für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, Berlin
geb.
1962 in Münster/Westfalen, Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und
Politikwissenschaft an den Universitäten Münster und Bonn, Stipendiatin des
Instituts für Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung, Lehrbeauftragte
für Öffentlichkeitsarbeit im Studiengang Kulturmanagement an der Hochschule für
Musik »Hanns-Eisler« in Berlin, seit 1999 Honorarprofessorin für
Kulturmanagement ebendort, seit 2005 an der Freien Universität Berlin. Seit 1998
Sprecherin des Vorstands der Stiftung »Brandenburger Tor« der Bankgesellschaft
Berlin. Seit 1995 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, dort stellvertretende
Vorsitzende und kulturpolitische und wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion,
Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung und im Ausschuss für
Kulturelle Angelegenheiten, Mitglied des Bundestages seit 2005.
Bernd Hesse,
Geschäftsführer der LAKS Hessen e.V., Kassel
geb. 1968, ein Kind; Studium Sozialpädagogik in Kassel (Schwerpunkte: Medienarbeit, Politische Bildung); seit 18 Jahren aktiv in ländlicher Kulturarbeit im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis (Open Flair-Festival, Kulturinitiative Hängnichrum); kennt als Kulturschaffender, Musiker (verschiedene Bands und Theatermusiken) und durch kulturpolitische Aktivitäten das Geschehen vor, auf, hinter und unter der Bühne; verschiedene Beiträge zu Kultur im ländlichen Raum, Soziokultur, Kultur und Wirtschaft etc. in unterschiedlichen Publikationen; vor der LAKS als Journalist tätig, u.a. als Chefredakteur eines Kasseler Monatsmagazins; seit 2001 Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren; seit 2003 Mitglied der Landesjury Hessen »Unser Dorf hat Zukunft«; Beiratsmitglied der Deutschen Akademie für Fußballkultur (Nürnberg).
Bernd Hesse ist seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen (LAKS Hessen e.V.) mit Sitz in Kassel und dort u.a. für Beratung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Die LAKS Hessen existiert seit 1984 und ist der Dachverband von derzeit 30 Kulturinitativen und soziokulturellen Zentren in Hessen.
Dagmar von Kathen,
Leiterin des Fachbereiches Kultur der Stadt Osnabrück
Nach Studium der Kunst und Sozialwissenschaften tätig in der Ausbildung von KunstlehrerInnen in Münster, Bildungsreferentin/Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW e.V. und des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen e.V., Unna; seit 1995 bei der Stadt Osnabrück, zunächst Leiterin des Amtes Kultur und Museen, seit 1999 Leiterin des Fachbereichs Kultur und in dieser Funktion zuständig für den gesamten Kulturbereich.
Sonstige Funktionen:
Vorsitzende Beirat für Soziokultur des Landes Niedersachsen
eine der SprecherInnen Kulturpolitische Gesellschaft Niedersachsen
Aufsichtsrat Osnabrück Marketing & Tourismus GmbH
Aufsichtsrat Theater Osnabrück
Vorstand Lagerhalle Osnabrück e.V.
Vorstand Forum Kultur & Soziales e.V., Osnabrück
Vorstand Freunde der Kunsthalle Dominikanerkirche e.V., Osnabrück
Adil Kaya,
Vorstandsvorsitzender InterForum – Kunst & Kultur Nürnberg International e.V.
1967 in der Türkei geboren, absolvierte er 1989 sein Studium für Elektrotechnik in Köln und ist seitdem in der Telekommunikation in Nürnberg tätig. Es ist Gründungsmitglied verschiedener kultureller Einrichtungen und leitet das »Filmfestival Türkei/Deutschland« in Nürnberg sowie den Filmverleih InterForum. Er ist Vorstandsvorsitzender des Vereins InterForum Ð Kunst- und Kultur Nürnberg International e.V., der sich seit seiner Gründung 1997 für den geistigen und künstlerischen Austausch auf internationaler Ebene einsetzt. Anfang 2003 gründete er eine Filmproduktionsfirma. Er ist Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2003 und kandidierte zum ersten Mal für den Vorstand.
Prof. Dr. Armin Klein,
Professor für Kulturwissenschaft und Management, Ludwigsburg
(Jg. 1951) Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Mainz; Promotion zum Dr. phil.; Dramaturg am Theater am Turm in Frankfurt am Main (1979-1981); Kulturreferent der Universitätsstadt Marburg (1981-1994).
Seit 1982 Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft.
Seit 1994 Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft im Studiengang Kulturmanagement in Ludwigsburg; Leiter des Instituts für Kulturmanagement sowie des Master-Aufbaustudiengangs und des Kontaktstudiums Kulturmanagement.
Gastdozent an den Universitäten Basel und Freiburg sowie der Fachhochschule Winterthur/Zürich.
Arbeitsschwerpunkte: Kulturmarketing, Kulturpolitik, Organisationstheorie, Theatermanagement.
Achim Könneke,
Kulturamtsleiter der Stadt Freiburg im Breisgau
(geb. 1963, verh., 4 Kinder). Kulturamtsleiter in Freiburg im Breisgau und Sprecher der KuPoGe-Regionalgruppe Baden-Württemberg. Während und nach Studium der Kunst, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Germanistik und Philosophie in Berlin, Braunschweig und Oldenburg Kulturredakteur und Kunstkritiker (u.a. Radio ffn u. taz, Bremen), dann Leiter der Kunstschule Hannover/Langenhagen. Von 1992Ð2001 Referatsleiter bildende Kunst in der Kulturbehörde Hamburg und Leiter des Programms Kunst im öffentlichen Raum. Anschließend stellv. Kulturamtsleiter in Stuttgart.
Mit breit gefächerten Erfahrungen in aktiver Kulturarbeit, Vermittlung und Kulturverwaltung beschäftigt mich vor allem die Frage, wie der öffentliche Kulturauftrag überzeugender definiert werden kann. Welche neuen Schwerpunkte sollte Kulturpolitik intensiver verfolgen, um ihren Anspruch auf gesellschaftspolitische Relevanz auch künftig einzulösen? Die KuPoGe ist für mich das wichtigste Forum für diese grundsätzlichen Sinnfragen, die angesichts des sich immer rasanteren gesellschaftlichen Wandels immer wieder neu zu beantworten sind.
Konkrete Arbeitsschwerpunkte derzeit: Konzepte kommunaler Kulturpolitik, kulturelle Bildung/Ausbau der Kooperation von Kultur und Schule, Interkultur als Chance nachhaltiger Stadtentwicklung.
Dr. Dorothea Kolland,
Leiterin des Amtes für Kultur und Bibliotheken, Berlin-Neukölln
Geb. 1947, Studium Gesang, Musikwissenschaften, Soziologie und Italienisch, Promotion über Jugendmusikbewegungen; seit 1981 Leiterin des Amtes für Kultur und Bibliotheken; von 1978-1981 Bildungsreferentin bei der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung; Mitglied im Rat für die Künste und Hauptstadtkulturfonds; seit 2000 Mitglied im KupoGe-Vorstand. Arbeits- und Interessenschwerpunkte im Vorstand: Strukturfragen staatlicher und nichtstaatlicher komm. Kulturarbeit, interkulturelle und internationale Arbeit, neue Kunstproduktions- und Präsentationsmodelle.
Dietrich Koska,
Kanzler der Kunstakademie Düsseldorf
geb. 1971, Studium der Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum; 1997–1999 Referendariat am Landgericht Essen, 1999–2001 Personalreferent Goldschmidt AG, Essen; 2002–2006 Büroleiter Kulturdezernat Frankfurt am Main; seit August 2006: Verwaltungsdirektor / Kanzler Staatliche Hochschule für Bildende
Künste
Eva Leipprand
Kulturbürgermeisterin a.D., Augsburg
geb. 1947 in Erlangen, studierte Anglistik und Geschichte in Würzburg und München; Autorin und Literaturkritikerin u.a. für das Deutschlandradio, den BR und SWR sowie überregionale Zeitungen,
wie Augsburger Allgemeine, Tagesspiegel, Neue Zürcher Zeitung oder Stuttgarter Zeitung;
1994–2002 Vorsitzende des Forums Augsburg Lebenswert, Dachverband von Bürgerinitiativen und Umweltgruppen;
1996–2002 als Stadträtin für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Bereiche Kultur und Umwelt zuständig; 2002–2008 Bürgermeisterin und Kulturreferentin der Stadt
Augsburg.
Hans-Joachim Otto, MdB,
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und
Technologie
geb.
1952 in Heidelberg; Studium der Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main;
1980–1983 Wissenschaftlicher Assistent an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main; seit 1987 Mitglied des Landesvorstandes der FDP Hessen;
seit 1992 Vorsitzender der FDP-Bundesmedienkommission bzw. der FDP-Kommission für Internet und Medien;
seit 1995 Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Rhein-Main; 1983–1987 Mitglied des Hessischen Landtages; seit 1998 Mitglied des Bundestages;
1998–2005 Medien- und kulturpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion; 1982–1988, 1990–1995 und seit 2005 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP;
2005–2009 Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages;
seit 10.2009 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.
Dr. Dieter Rossmeissl,
Berufsm. Stadtrat, Referent für Kultur, Jugend und Freizeit der Stadt Erlangen
Dieter Rossmeissl wurde im Dezember 1948 in Selb geboren. Nachdem er sein Abitur abgelegt hatte, begann er ein Studium der Geschichte, der Politischen Wissenschaften und der Germanistik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Nach dem Staatsexamen promovierte er zum Dr. phil.
Danach war er zuerst als Gymnasiallehrer in Nürnberg tätig. Von 1982 bis 2000 gehörte er dem Stadtrat der Stadt Nürnberg an. Dabei war er Sprecher der SPD-Fraktion in den Ausschüssen für Schule, Kultur und Wirtschaft. Im März 2000 wurde er zum berufsmäßigen Stadtrat in Erlangen gewählt. Seither leitet er das Ressort Kultur, Jugend und Freizeit.
Neben dieser hauptberuflichen Tätigkeit nimmt Dr. Rossmeissl auch zahlreiche andere Aufgaben bzw. Funktionen wahr, so als Vorsitzender des Kulturausschusses des Bayerischen Städtetags, Mitglied im Kultur- und Schulausschuss des Deutschen Städtetags, Mitglied im Deutschen Bühnenverein und Zweiter Vorsitzender des Arbeitskreises für gemeinsame Kulturarbeit bayerischer Städte.
Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, MdL,
Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW, Düsseldorf
Geboren am 20. April 1952 in Elspe; verheiratet, fünf Kinder. Bäckerlehre 1966 bis 1969. Abitur 1974. Von 1975 bis 1982 Studium der Germanistik, Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Münster, Rom und Bonn. Diplom-Theologe 1981. Von 1983 bis 1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn. Promotion zum Dr. phil. 1983 und zum Dr. theol. 1988. Seit 1988 Direktor der Katholisch-Sozialen Akademie »Franz Hitze Haus« in Münster. Seit 2001 Honorarprofessor für Kunst und Liturgie an der katholisch-theologischen Fakultät Münster.
Mitglied der CDU seit 1974. Seit 2003 sachverständiges Mitglied der Enquète-Kommission »Kultur in Deutschland« des Deutschen Bundestages. 1989 bis 2004 Mitglied des Kulturausschusses im Rat der Stadt Münster, 2002 bis 2003 kulturpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion Münster. Kulturpolitischer Sprecher des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK). Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen, 2005–2010. Kulturpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
Seit 2010 Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag
Nordrhein-Westfalen.
Jörg Stüdemann,
Kulturdezernent der Stadt Dortmund
Geb. 1956, Stadtrat und Beigeordneter für Kultur, Sport, Freizeit der Stadt Dortmund; 1984-87: Wiss. Mitarbeiter Ruhruniversität Bochum; 1987-1992: Mitarbeiter im Soziokulturellen Zentrum Zeche Carl e.V.; 1992-1994: Leiter Pentacon, Dresden; 1994-2000: Bürgermeister und Beigeordneter für Kultur, Jugend und Sport der LH Dresden; seit 1993 ehrenamtliche Mitarbeit im Kultursenat des Freistaates Sachsen; seit 1992 Mitglied im KuPoGe-Vorstand. Arbeits- und Interessenschwerpunkte im Vorstand: Kulturpolitik in den neuen Bundesländern; Medienkunst und Medienkultur; Kulturpolitik der zweitern Moderne.
