Vorstand
Der neue Vorstand nach der Wahl am 22. September 2012
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- (v.l.n.r.): Dr. Ralf Lunau, Dr. Dieter Rossmeissl, Andreas Bialas, Kurt Eichler, Tobias J. Knoblich, Eva Leipprand, Bernd Hesse, Friederike Menz, Achim Könneke, Dr. Iris Jana Magdowski, Prof. Dr. Andrea Hausmann, Hajo Cornel sowie Prof. Dr. Oliver Scheytt. (Nicht auf dem Foto: Siegmund Ehrmann, Prof. Monika Grütters, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Adil Kaya, Dr. Dorothea Kolland, Prof. Dr. Birgit Mandel, Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg)
Präsident
Prof. Dr. Oliver Scheytt,
Professor für Kulturpolitik und kulturelle Infrastruktur,
Kulturdezernent a.D., Essen
Geboren 14. April 1958; verh.; 3 Kinder;
Abitur; Musik- und Jurastudium, 2. jurist. Staatsexamen; Diss. zum Musikschulrecht
1983-88 Management von Kulturprojekten bei der Stadt Essen und beim Kultursekretariat NRW;
1986-93 Referent bei der Stadt Essen und beim Kultursekretariat NRW
1986-93 Referent beim Deutschen Städtetag; zunächst Büroleiter des Hauptgeschäftsführers, ab 1990 Beauftragter für die neuen Länder und Leiter Berlin-Vertretung
seit 1993–2009 Kulturdezernent der Stadt Essen, 1997 erweitert um das Bildungsressort, 2001 um das Ressort »Grün und Gruga Essen«
seit 1993 Mitglied des Bundesvorstandes des Verbandes deutscher Musikschulen
seit 1995 Vorsitzender des NRW-Kultursekretariates
seit 1997 Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Bonn
seit 1998 Vorstandsmitglied des Kulturforums der Sozialdemokratie
2003-2007 Mitglied der Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland« des Deutschen
Bundestages
seit 2006 Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH
seit 2007 Professur am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik Hamburg
Mitglied im Kulturausschuss Dt.UNESCO; Lehr-, Vortrags- und Gutachtertätigkeit
Autor zahlreicher Publikationen zu den Bereichen Kommunalpolitik, Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturrecht, Personal- und Organisationsentwicklung.
Vizepräsidenten
Tobias J. Knoblich,
Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt
geboren 1971 in Zwickau,
M.A. der Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Europäischen Ethnologie;
nach dem Studium zunächst freiberuflicher Kulturwissenschaftler und Publizist, u.a. für das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), und Lehrauftrag an der Humboldt-Universität zu Berlin;
05/2001 bis 09/2001 Musikreferent im SMWK; seit
10/2001 bis 12/2010 Geschäftsführer des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V.;
11/2001 bis 11/2005 Vorstand der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.;
seit 05/2003 Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.,
seit 09/2006 deren Vizepräsident;
01/2007 Berufung durch den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen in den Sächsischen Kultursenat, dort Mitwirkung im Präsidium als Pressesprecher; seit
01/2007 Mitglied und stv. Sprecher des Rats für Soziokultur und kulturelle Bildung im Deutschen Kulturrat e. V.;
seit 02/2008 Vorsitzender der Sächsischen Jugendstiftung;
seit 04/2009 1. Vorsitzender der Wilhelm und Lotte Neufeld Stiftung; Honorardozent im Studiengang Kulturmanagement sowie Mitglied des Prüfungsausschusses Kulturwissenschaften an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie
Dr. Iris Jana Magdowski,
Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Landeshauptstadt Potsdam
Jg. 1952) Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie, Bürgermeisterin
a.D.
Von 1997 bis 2005 Bürgermeisterin für Kultur und Medien der LH Stuttgart
1984 bis 1992 Kultur-, Personal- und Organisationsdezernentin der Stadt Bielefeld,
1992 bis 1997 Kulturdezernentin der Stadt Duisburg.
Seit 2002 Gastprofessorin der TH Wuhan, China, Mitglied des Goethe-Instituts, Beiratsmitglied der Goethe-Institute Inland, in der KuPoGe
seit 2009 Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Landeshauptstadt
Potsdam, seit 1997 Vorstandsmitglied und seit 2000 Vizepräsidentin
Vorsitz im Beirat des Cultural Contact Point Germany und Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission.
Schatzmeister
Kurt Eichler,
Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund
Geb. 1952, Dipl.-Ing., Raumplaner und Theaterwissenschaftler
Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund,
Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds Soziokultur
Vorsitzender der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Nordrhein-Westfalen
seit 1986 Mitglied im KuPoGe-Vorstand.
Arbeits- und Interessenschwerpunkte im Vorstand: Kulturentwicklungsplanung, Kulturverwaltungsreform, freie Kulturarbeit, Jugendkultur, internationaler Kulturaustausch.
Beisitzer
Andreas Bialas, MdL,
Kulturpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion NRW, Wuppertal
*1968 in Schlema (ehem. DDR), ging ab 1974 in Wuppertal zur Schule und war danach für 14 Jahre bei der Militärpolizei der Bundeswehr. Währenddessen absolvierte er ein Pädagogikstudium sowie zwei Auslandeinsätze in Sarajevo und im Kosovo. Er verließ die Bundeswehr, um bei der Polizei anzufangen. Es folgte das zweite Studium, diesmal zum Diplomverwaltungswirt und dann die Arbeit auf den Straßen Wuppertals. Seit 1994 ist er Mitglied der SPD, seit 2010 Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag.
Hajo Cornel,
Leiter der Zentralabteilung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Potsdam
(Jg. 1957), Studium der Politischen Wissenschaften an der FU-Berlin. Mitglied im Vorstand der KuPoGe von 1982 bis 1990. Von 1991 bis 2005 Referatsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, zunächst zuständig für Soziokultur und Sonderaufgaben, seit 1995 für Grundsatzangelegenheiten der Kulturpolitik. Von Oktober 2005 bis November 2012 Leiter der Abteilung Kultur im selben Hause. Seit Dezember 2012 Leiter der Zentralabteilung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Mitglied des Kulturausschusses der KMK, der Deutschen UNESCO-Kommission, des Ausschusses für künstlerische Fragen des Deutschen Bühnenvereins, des Kuratoriums des Fonds Soziokultur sowie zahlreicher weiterer Gremien. Besonderes Interesse an der Herstellung nicht-hierarchischer Kooperationsverhältnisse von heute nicht mehr zutreffend, doch oft noch so genannter Off-/Szene-/Breiten-/Basis- und Hochkultur.
Siegmund Ehrmann, MdB,
Sprecher der AG für Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, Moers/Berlin
geb.
1952 in Moers, Diplom-Verwaltungswirt. 1968 bis 2002 Beamter der Stadt Moers, ab 1988 Leiter des Personal- und Organisationsamtes, 1994 bis 2002 Personal-, Kultur- und Feuerschutzdezernent in Moers (Städt. ltd. Verwaltungsdirektor a.D.); seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages; 2003–2007 Sprecher für die SPD-Bundestagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender in der Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland«; seit 2005 Ordentliches Mitglied im Innenausschuss und im Ausschuss für Kultur und Medien.
Foto © Bernd Brundert
Prof. Monika Grütters, MdB,
Vorsitzende des Ausschusses
für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, Berlin
geb.
1962 in Münster/Westfalen, Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und
Politikwissenschaft an den Universitäten Münster und Bonn, Stipendiatin des
Instituts für Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung, Lehrbeauftragte
für Öffentlichkeitsarbeit im Studiengang Kulturmanagement an der Hochschule für
Musik »Hanns-Eisler« in Berlin, seit 1999 Honorarprofessorin für
Kulturmanagement ebendort, seit 2005 an der Freien Universität Berlin. Seit 1998
Sprecherin des Vorstands der Stiftung »Brandenburger Tor« der Bankgesellschaft
Berlin. Seit 1995 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, dort stellvertretende
Vorsitzende und kulturpolitische und wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion,
Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung und im Ausschuss für
Kulturelle Angelegenheiten, Mitglied des Bundestages seit 2005.
Prof. Dr. Andrea Hausmann,
Professorin für Kulturmanagement, Düsseldorf/Frankfurt (Oder)
geb. 1972, ist Professorin für Kulturmanagement und Leiterin des Masterstudiengangs Kulturmanagement und Kulturtourismus an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und der Uppsala Universitet in Schweden war sie zunächst bei einer Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Kultur sowie danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Marketing an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und freiberufliche Kulturberaterin tätig. Die Fortführung der Beratungstätigkeit mündete in die Gründung der ArtRat | Marketing- und Managementberatung Düsseldorf. Bis 2009 war sie zudem Juniorprofessorin für Kulturmanagement an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Sie war Visiting Professor an der University of Texas und ist Autorin einer Vielzahl von Büchern und Artikeln, Herausgeberin der Schriftenreihe »Kunst- und Kulturmanagement« im Springer Verlag, Organisatorin des Viadrina Kulturmanagement Symposiums, Mitglied in zahlreichen Gremien und regelmäßige Gutachterin für wissenschaftliche Institutionen.
Dr. Gabriele Heinen-Kljajic,
Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, Hannover
*1962, studierte nach dem Abitur in Bonn Politikwissenschaft, Germanistik und Soziologie. Ab 1990 war sie im Rahmen eines Forschungsprojekts der Volkswagenstiftung als Stipendiatin wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Gießen, Frankfurt am Main und Jena und von 1991 bis 1992 Gastwissenschaftlerin am Institut D'Etudes Europeennes an der Universität Brüssel. 1996 promovierte sie an der Universität Gießen in Politikwissenschaft. Von 1996 bis 2003 war sie Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Braunschweig und dort finanz- und kulturpolitische Sprecherin der Fraktion. Seit 2003 ist sie Mitglied des Niedersächsischen Landtages und dort für die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Sprecherin für Wissenschaft und Kultur, seit 2008 zusätzlich stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Seit 2013 ist sie Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen in Hannover. Sie ist langjähriges Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft.
Bernd Hesse,
Geschäftsführer der LAKS Hessen e.V., Kassel
geb. 1968, ein Kind; Studium Sozialpädagogik in Kassel (Schwerpunkte: Medienarbeit, Politische Bildung); seit 18 Jahren aktiv in ländlicher Kulturarbeit im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis (Open Flair-Festival, Kulturinitiative Hängnichrum); kennt als Kulturschaffender, Musiker (verschiedene Bands und Theatermusiken) und durch kulturpolitische Aktivitäten das Geschehen vor, auf, hinter und unter der Bühne; verschiedene Beiträge zu Kultur im ländlichen Raum, Soziokultur, Kultur und Wirtschaft etc. in unterschiedlichen Publikationen; vor der LAKS als Journalist tätig, u.a. als Chefredakteur eines Kasseler Monatsmagazins; seit 2001 Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren; seit 2003 Mitglied der Landesjury Hessen »Unser Dorf hat Zukunft«; Beiratsmitglied der Deutschen Akademie für Fußballkultur (Nürnberg).
Bernd Hesse ist seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen (LAKS Hessen e.V.) mit Sitz in Kassel und dort u.a. für Beratung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Die LAKS Hessen existiert seit 1984 und ist der Dachverband von derzeit 30 Kulturinitativen und soziokulturellen Zentren in Hessen.
Adil Kaya,
Vorstandsvorsitzender InterForum – Kunst & Kultur Nürnberg International e.V.
1967 in der Türkei geboren, absolvierte er 1989 sein Studium für Elektrotechnik in Köln und ist seitdem in der Telekommunikation in Nürnberg tätig. Es ist Gründungsmitglied verschiedener kultureller Einrichtungen und leitet das »Filmfestival Türkei/Deutschland« in Nürnberg sowie den Filmverleih InterForum. Er ist Vorstandsvorsitzender des Vereins InterForum Ð Kunst- und Kultur Nürnberg International e.V., der sich seit seiner Gründung 1997 für den geistigen und künstlerischen Austausch auf internationaler Ebene einsetzt. Anfang 2003 gründete er eine Filmproduktionsfirma. Er ist Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2003 und kandidierte zum ersten Mal für den Vorstand.
Achim Könneke,
Kulturamtsleiter der Stadt Freiburg im Breisgau
(geb. 1963, verh., 4 Kinder). Kulturamtsleiter in Freiburg im Breisgau und Sprecher der KuPoGe-Regionalgruppe Baden-Württemberg. Während und nach Studium der Kunst, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Germanistik und Philosophie in Berlin, Braunschweig und Oldenburg Kulturredakteur und Kunstkritiker (u.a. Radio ffn u. taz, Bremen), dann Leiter der Kunstschule Hannover/Langenhagen. Von 1992Ð2001 Referatsleiter bildende Kunst in der Kulturbehörde Hamburg und Leiter des Programms Kunst im öffentlichen Raum. Anschließend stellv. Kulturamtsleiter in Stuttgart.
Mit breit gefächerten Erfahrungen in aktiver Kulturarbeit, Vermittlung und Kulturverwaltung beschäftigt mich vor allem die Frage, wie der öffentliche Kulturauftrag überzeugender definiert werden kann. Welche neuen Schwerpunkte sollte Kulturpolitik intensiver verfolgen, um ihren Anspruch auf gesellschaftspolitische Relevanz auch künftig einzulösen? Die KuPoGe ist für mich das wichtigste Forum für diese grundsätzlichen Sinnfragen, die angesichts des sich immer rasanteren gesellschaftlichen Wandels immer wieder neu zu beantworten sind.
Konkrete Arbeitsschwerpunkte derzeit: Konzepte kommunaler Kulturpolitik, kulturelle Bildung/Ausbau der Kooperation von Kultur und Schule, Interkultur als Chance nachhaltiger Stadtentwicklung.
Dr. Dorothea Kolland,
Leiterin des Amtes für Kultur und Bibliotheken a.D., Berlin-Neukölln
Geb. 1947, Studium Gesang, Musikwissenschaften, Soziologie und Italienisch, Promotion über Jugendmusikbewegungen; seit 1981 Leiterin des Amtes für Kultur und Bibliotheken; von 1978-1981 Bildungsreferentin bei der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung; Mitglied im Rat für die Künste und Hauptstadtkulturfonds; seit 2000 Mitglied im KupoGe-Vorstand. Arbeits- und Interessenschwerpunkte im Vorstand: Strukturfragen staatlicher und nichtstaatlicher komm. Kulturarbeit, interkulturelle und internationale Arbeit, neue Kunstproduktions- und Präsentationsmodelle.
Eva Leipprand
Kulturbürgermeisterin a.D., Augsburg
geb. 1947 in Erlangen, studierte Anglistik und Geschichte in Würzburg und München; Autorin und Literaturkritikerin u.a. für das Deutschlandradio, den BR und SWR sowie überregionale Zeitungen,
wie Augsburger Allgemeine, Tagesspiegel, Neue Zürcher Zeitung oder Stuttgarter Zeitung;
1994–2002 Vorsitzende des Forums Augsburg Lebenswert, Dachverband von Bürgerinitiativen und Umweltgruppen;
1996–2002 als Stadträtin für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Bereiche Kultur und Umwelt zuständig; 2002–2008 Bürgermeisterin und Kulturreferentin der Stadt Augsburg.
Bürgermeister Dr. Ralf Lunau
Beigeordneter für Kultur der Landeshauptstadt, Dresden
*1965, ist seit 2008 Kulturbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. Er ging von 1972 bis 1983 in Dresden zur Schule und studierte anschließend in Jena Jura. Nach dem Ersten Staatsexamen kehrte er 1992 nach Dresden als Referendar an das Landgericht zurück und eröffnete 1999 eine eigene Kanzlei. Vor seiner Wahl zum Kulturbürgermeister war er parteiloser Stadtrat, dem er als Vertreter der Linksfraktion/PDS angehörte.
Prof. Dr. Birgit Mandel
Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim, Hildesheim
*1963, ist Diplom Kulturpädagogin und Professorin für Kulturvermittlung und Kulturmanagement an der Universität Hildesheim. Sie war im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für verschiedene Kulturprogramme und -einrichtungen in Berlin tätig, u.a. für die Berliner Festspiele, den Berliner Kultursenat, das Theater Bar jeder Vernunft, die GmbH Wissenschaft im Dialog. Seit 1993 war sie parallel auch auf einer halben Stelle an der Universität Hildesheim beschäftigt; seit 2008 ist sie dort Professorin am Institut für Kulturpolitik und Studiengangsleitung für den Bachelorstudiengang Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis sowie den Masterstudiengang Kulturvermittlung. Sie verantwortet diverse Forschungsprojekte in den Bereichen Audience Development, Kulturbesucherforschung, Kultur-PR und Kulturmarketing, Kultur und Arbeitsmarkt, Theorie des Kulturmanagements und ist Herausgeberin der Forschungsplattform: www.kulturvermittlung-online.de sowie Autorin zahlreicher Publikationen. Sie ist Mitglied im Vorstand der deutschsprachigen Vereinigung für Kulturmanagement in Forschung und Lehre e.V., Aufsichtratsmitglied der Kulturprojekte Berlin des Berliner Kultursenat und Kuratoriumsmitglied der Commerzbankstiftung; sie ist Mitglied im Kuratorium der ersten wissenschaftlichen Publikationsreihe Kulturelle Bildung des Kopäda-Verlags München und im wissenschaftlichen Beirat des Projekts Kulturagenten der Kulturstiftung des Bundes und der Mercator Stiftung.
Friederike Menz
Projektkoordinatorin des »Tag der Musik 2013 Hamburg« beim dortigen Landesmusikrat, Holzminden
geb. 1986, 2003 Praktikum beim Stadtmarketing/–managment Holzminden. 2006–2007 Freiwilliges Soziales Jahr Kultur beim »Internationalen Arbeitskreis für Musik e.V.« in Bramsche/Malgarten. 2006 und 2008 Leitungsassistenz beim internationalen Chorfestival Silesia Cantat. Seit 2007 Studium der Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim (Hauptfach: Musik, Nebenfach: Schauspiel und Literatur, Bezugsfach: Politik, Schwerpunkt: Kulturpolitik und Kultur-management). 2007–2008 Praktikum beim Literaturfestival »Prosanova« im Bereich Finanzen und Künstlerbetreuung. 2009 Praktikum bei der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Evaluation und Mentoring der Bildungstage an der Universität Hildesheim. 2010 Praktikum bei der RUHR.2010 GmbH im Bereich der Geschäftsleitung, Studentische Hilfskraft am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit sowie ein Praktikum bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. für die Entwicklung und Durchführung einer kulturpolitischen Studienreise, den Vorbereitungen des Bundeskongresses und Lektorat-Tätigkeiten, 2011 Praktikum in der Programmabteilung des Goethe-Instituts La Paz, Bolivien, 2012 studentische Assistenz für die zehnte Arbeitskonsultation der Bundesweiten Koalition für Kulturelle Vielfalt der Deutschen UNESCO-Kommission.
Dr. Dieter Rossmeissl,
Berufsm. Stadtrat, Referent für Kultur, Jugend und Freizeit der Stadt Erlangen
Dieter Rossmeissl wurde im Dezember 1948 in Selb geboren. Nachdem er sein Abitur abgelegt hatte, begann er ein Studium der Geschichte, der Politischen Wissenschaften und der Germanistik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Nach dem Staatsexamen promovierte er zum Dr. phil.
Danach war er zuerst als Gymnasiallehrer in Nürnberg tätig. Von 1982 bis 2000 gehörte er dem Stadtrat der Stadt Nürnberg an. Dabei war er Sprecher der SPD-Fraktion in den Ausschüssen für Schule, Kultur und Wirtschaft. Im März 2000 wurde er zum berufsmäßigen Stadtrat in Erlangen gewählt. Seither leitet er das Ressort Kultur, Jugend und Freizeit.
Neben dieser hauptberuflichen Tätigkeit nimmt Dr. Rossmeissl auch zahlreiche andere Aufgaben bzw. Funktionen wahr, so als Vorsitzender des Kulturausschusses des Bayerischen Städtetags, Mitglied im Kultur- und Schulausschuss des Deutschen Städtetags, Mitglied im Deutschen Bühnenverein und Zweiter Vorsitzender des Arbeitskreises für gemeinsame Kulturarbeit bayerischer Städte.
Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, MdL,
Kultur- und Medienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW, Düsseldorf
Geboren am 20. April 1952 in Elspe; verheiratet, fünf Kinder. Bäckerlehre 1966 bis 1969. Abitur 1974. Von 1975 bis 1982 Studium der Germanistik, Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Münster, Rom und Bonn. Diplom-Theologe 1981. Von 1983 bis 1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn. Promotion zum Dr. phil. 1983 und zum Dr. theol. 1988. Seit 1988 Direktor der Katholisch-Sozialen Akademie »Franz Hitze Haus« in Münster. Seit 2001 Honorarprofessor für Kunst und Liturgie an der katholisch-theologischen Fakultät Münster.
Mitglied der CDU seit 1974. Seit 2003 sachverständiges Mitglied der Enquète-Kommission »Kultur in Deutschland« des Deutschen Bundestages. 1989 bis 2004 Mitglied des Kulturausschusses im Rat der Stadt Münster, 2002 bis 2003 kulturpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion Münster. Kulturpolitischer Sprecher des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK). Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen, 2005–2010. Kulturpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
Seit 2010 Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag
Nordrhein-Westfalen.
