Vorstand

(Vorstand seit der 17. Mitgliederversammlung am 21. November 2015 in Dortmund)

Präsident

Prof. Dr. Oliver Scheytt

Professor für Kulturpolitik und kulturelle Infrastruktur, Kulturdezernent a.D., Essen

scheytt.jpggeb. 1958; verh.; 3 Kinder; Abitur; Musik- und Jurastudium, 2. jurist. Staatsexamen; Diss. zum Musikschulrecht; 1983–88 Management von Kulturprojekten bei der Stadt Essen und beim Kultursekretariat NRW; 1986–93 Referent bei der Stadt Essen und beim Kultursekretariat NRW; 1986–93 Referent beim Deutschen Städtetag; zunächst Büroleiter des Hauptgeschäftsführers, ab 1990 Beauftragter für die neuen Länder und Leiter Berlin-Vertretung; seit 1993–2009 Kulturdezernent der Stadt Essen, 1997 erweitert um das Bildungsressort, 2001 um das Ressort »Grün und Gruga Essen«; seit 1993 Mitglied des Bundesvorstandes des Verbandes deutscher Musikschulen; seit 1995 Vorsitzender des NRW-Kultursekretariates; seit 1997 Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Bonn seit 1998 Vorstandsmitglied des Kulturforums der Sozialdemokratie; 2003-2007 Mitglied der Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland« des Deutschen Bundestages; 2006–2012 Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH; seit 2007 Professur am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik Hamburg; seit 2011 Inhaber der Kulturexperten Dr. Scheytt GmbH; Mitglied im Kulturausschuss Dt.UNESCO; Lehr-, Vortrags- und Gutachtertätigkeit; Autor zahlreicher Publikationen zu den Bereichen Kommunalpolitik, Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturrecht, Personal- und Organisationsentwicklung.

 

Vizepräsidenten

Dr. Tobias J. Knoblich

Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt

knoblich.jpggeb. 1971 in Zwickau, studierte Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Europäischen Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1996 bis Mai 2001 war er freiberuflicher Kulturwissenschaftler und Publizist in Berlin, danach Musikreferent im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Von 2002 bis 2010 arbeitete er als Geschäftsführer des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V., parallel dazu wirkte er als Dozent für Kulturmanagement und Mitglied des Prüfungsausschusses Kulturwissenschaften an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie sowie als Vorsitzender der Sächsischen Jugendstiftung. 2007 berief ihn der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen in den Sächsischen Kultursenat, dem er noch immer angehört. Seit 2011 ist er Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt und zudem Lehrbeauftragter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2003 und seit 2006 Vizepräsident.

Prof. Dr. Birgit Mandel

Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim

Prof. Dr. Birgit Mandelgeb. 1963,leitet den Studienbereich Kulturmanagement und Kulturvermittlung im Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim sowie den Masterstudiengang Kulturvermittlung. Sie verantwortet Forschungsprojekte in den Bereichen Kulturnutzerforschung, Audience Development, Kulturvermittlung, Kultur-PR, Kulturmanagement und Kulturpolitik und ist Herausgeberin der Forschungsplattform: www.kulturvermittlung-online.de sowie Autorin zahlreicher Publikationen. Sie ist Präsidentin des Fachverbands für Kulturmanagement in Forschung und Lehre Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Aufsichtsratsmitglied der Kulturprojekte Berlin und Kuratoriumsmitglied der Commerzbank-Stiftung. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2012.

 

Schatzmeister

Kurt Eichler

Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund

geb. 1952, ist Diplom-Ingenieur, Raumplaner und Theaterwissenschaftler.Er ist Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund, Vorsitzender des Fonds Soziokultur und der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied im EUROCITIES Culture Forum. Seine Arbeits- und Interessenschwerpunkte sind Kulturentwicklungsplanung, Kulturverwaltungsreform, Soziokultur, freie Kulturarbeit, Jugendkultur und internationaler Kulturaustausch. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 1986 und seit 2000 Schatzmeister.

 

Beisitzer

Andreas Bialas, MdL

Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW, Wuppertal

geb. 1968 in Schlema (ehem. DDR), ging ab 1974 in Wuppertal zur Schule und war danach für 14 Jahre bei der Militärpolizei der Bundeswehr. Währenddessen absolvierte er ein Pädagogikstudium sowie zwei Auslandeinsätze in Sarajevo und im Kosovo. Er verließ die Bundeswehr, um bei der Polizei anzufangen. Es folgte das zweite Studium, diesmal zum Diplomverwaltungswirt und dann die Arbeit auf den Straßen Wuppertals. Seit 1994 ist er Mitglied der SPD, seit 2010 Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2012

Ferenc Csák

Amtsleiter des Kulturbetriebes der Stadt Chemnitz

Ferenc Csákgeb. 1974, ist seit Juli 2015 Amtsleiter des Kulturbetriebes der Stadt Chemnitz. Er absolvierte ein Studium der Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an der Universität Regensburg und begleitete verschiedene Führungspositionen im kulturellen Bereich. Csák war als Regierungsbeauftragter zwischen 2006 und 2010 für die Kulturhauptstadt Europas 2010 im ungarischen Pécs sowie als Staatssekretär für Kultur im Ministerium für Bildung und Kultur von 2008 bis 2010 in Ungarn tätig. Von 2010 bis 2012 war er Generaldirektor der Ungarischen Nationalgalerie in Budapest.

Siegmund Ehrmann, MdB

Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag, Moers/Berlin

Siegmund Ehrmanngeb. 1952, Diplomverwaltungswirt, Personal- und Kulturdezernent der Stadt Moers a.D. ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages und war stellvertretender Vorsitzender in der Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland« des Deutschen Bundestages. Bis 2009 war er Sprecher der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion und ist seit 2013 Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag und Mitglied im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2009.

Carmen Emigholz

Staatsrätin für Kultur der Freien Hansestadt Bremen

Carmen Emigholzgeb. 1962, studierte Rechts- und Politikwissenschaften an den Universitäten Regensburg und Bremen und arbeitete als Fachreferentin für Erwachsenenbildung sowie als freie Projektgestalterin. 1985 trat sie in die SPD ein und engagierte sich in verschiedenen Funktionen, u.a. als Landesvorsitzende der Jusos, im Landesvorstand der Partei und von 2004 bis 2007 als Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Bremen-Stadt. Von 1995 bis 2007 war sie Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft und kulturpolitische Sprecherin (ab 1996) der SPD-Fraktion sowie ab 1999 Sprecherin der Kulturdeputation. Seit 2007 ist sie Staatsrätin für Kultur der Freien Hansestadt Bremen. In dieser Eigenschaft ist sie u.a. Aufsichtsratsvorsitzende des Theater Bremen, der Glocke Veranstaltungs GmbH und der Bremer Philharmoniker sowie Stiftungsratsvorsitzende des Übersee-Museums, des Focke-Museums und der start Jugend Kunst Stiftung. Des Weiteren vertritt sie den Senator für Kultur als Vorsitzenden in den Betriebsausschüssen von Volkshochschule, Musikschule und Stadtbibliothek. Sie ist seit 1999 Mitglied im Bundesvorstand des Kulturforums der Sozialdemokratie.

Prof. Dr. Andrea Hausmann

Professorin für Kulturmanagement an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Prof. Dr. Andrea Hausmanngeb. 1972, Professorin für Kulturmanagement und Leiterin des Masterstudiengangs Kulturmanagement und Kulturtourismus an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Düsseldorf und Schweden war sie bei einer Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Kultur tätig, danach als wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Marketing, an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und als freiberufliche Kulturberaterin. Es folgte die Gründung der ArtRat | Marketing- und Managementberatung Düsseldorf. Bis 2009 war sie Juniorprofessorin für Kulturmanagement an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und Visiting Professor an der University of Texas. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher und Artikel, Herausgeberin der Schriftenreihe »Kunst- und Kulturmanagement« im Springer Verlag, Organisatorin des Viadrina Kulturmanagement Symposiums, Mitglied in zahlreichen Gremien und regelmäßige Gutachterin für wissenschaftliche Institutionen. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2012.

Bernd Hesse

Geschäftsführer der LAKS Hessen e.V., Kassel

Bernd Hessegeb. 1968, ist seit 2000 Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen (LAKS Hessen e.V., Kassel). Davor als Journalist tätig, u.a. als Chefredakteur eines Monatsmagazins. Seit 1987 ehrenamtlich aktiv in ländlicher Kulturarbeit im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Verschiedene Bands sowie Theatermusiken und -projekte. Zahlreiche Beiträge zu Soziokultur, Kultur im ländlichen Raum, Kulturpolitik, Kultureller Bildung, Kultur und Wirtschaft, kulturpolitische Interviews etc. Auswahl Gremien: von 2001 bis 2013 Vorstandsmitglied bzw. Vorsitzender der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. (Berlin); seit 2003 Mitglied der Landesjury Hessen »Unser Dorf hat Zukunft«; seit 2006 Kuratoriumsmitglied der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur (Nürnberg); Bundesträgerkreis creole – globale Musik aus Deutschland und Trägerkreis creole Hessen; Sprecherrat Regionalgruppe Hessen der KuPoGe. Kennt als kulturpraktisch wie -politisch Aktiver das Geschehen auf, vor, unter und hinter den Bühnen von Kultur und Kulturpolitik. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2006.

Adil Kaya

Vorstandsvorsitzender InterForum – Kunst & Kultur Nürnberg International e.V.

Adil Kayageb. 1967 in der Türkei, ist Vorstandsvorsitzender des InterForum – Kunst & Kultur Nürnberg International e.V. Seit Abschluss seines Studiums der Elektrotechnik in Köln arbeitete er in der Telekommunikationsbranche weltweit in über 80 Ländern. Für den geistigen und künstlerischen Austausch mit Schwerpunkt der Interkulturalität gründete er in Nürnberg verschiedene kulturelle Einrichtungen. Neben seinem Hauptberuf als Geschäftsführer der Firma SIGOS steht er dem »Filmfestival Türkei/Deutschland« sowie dem Verein InterForum – Kunst- und Kultur Nürnberg International e.V. als Präsident vor. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2006.

Achim Könneke

Kulturamtsleiter der Stadt Freiburg im Breisgau

Achim Könnekegeb. 1963, Leiter des Kulturamts der Stadt Freiburg. Studierte Kunst, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Germanistik und Philosophie in Berlin, Braunschweig und Oldenburg. Zuerst Kurator, Kunstkritiker (u.a. für die taz u. Fachmagazine) und Kulturredakteur (Radio und Zeitschriften), dann Kunstreferent und Leiter der Kunstschule Hannover/Langenhagen. 1992 bis 2001 Referatsleiter bildende Kunst in der Kulturbehörde Hamburg und Leiter des Programms Kunst im öffentlichen Raum. Bis 2003 stellv. Kulturamtsleiter in Stuttgart. Lehraufträge, Mitglied in zahlreichen Jurys, Beiräten und Vorständen von Stiftungen und Vereinen auf regionaler, landes- und trinationaler Ebene. Arbeitsschwerpunkte sind konzeptbasierte Kulturpolitik, Kulturentwicklungsplanung, Kulturelle Stadtentwicklung, Kulturelle Bildung, Interkulturelle Kulturarbeit sowie inter- und trinationale Kulturarbeit. Seit 2003 einer der Sprecher der Regionalgruppe Baden-Württemberg. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2006.

Prof. Dr. Julia Lehner

Berufsmäßige Stadträtin, Kulturdezernentin der Stadt Nürnberg

Julia Lehnergeb. 1954, studierte Germanistik, Geschichte, Sozialkunde und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit Mai 2002 ist sie in der dritten Amtsperiode als berufsmäßige Stadträtin Kulturreferentin der Stadt Nürnberg. Sie ist Mitglied in verschiedenen Gremien, so im Hauptausschuss des Bayerischen Städtetags, im Kulturausschuss des Bayerischen und des Deutschen Städtetags, im Gesamtvorstand und Vorstand des Bayerischen Volkshochschulverbands, im Landesbeirat für Erwachsenenbildung sowie im Landesdenkmalrat. Seit 1999 hat sie eine Honorarprofessur für Kunst und Wirtschaft an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.

Eva Leipprand

Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS), Augsburg

Eva Leipprandgeb. 1947, Studium der Anglistik und Geschichte; Autorin und Literaturkritikerin; Arbeiten zum Thema Kultur und Nachhaltigkeit; 1996 bis 2002 Stadträtin in Augsburg, Schwerpunkt Kultur und Umwelt; 2002 bis 2008 Bürgermeisterin und Kulturreferentin; 2008 bis 2014 stellv. Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Augsburger Stadtrat, Schwerpunkt Bau- und Stadtentwicklung; 2002 bis 2014 Mitglied im Vorstand des Kulturausschusses Bayerischer Städtetag; seit 2008 Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Kultur der Grünen; seit Februar 2015 Vorsitzende des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller VS. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2009.

Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld

Kaufmännischer Direktor und Vorstand der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Dr. rer. pol. Hagen W. Lippe-Weißenfeldgeb. 1975, studierte nach einer Banklehre Betriebswirtschaft und Politikwissenschaft. Er promovierte mit einer kultursoziologischen Fallstudie zu den Klavierbauindustrien in England und Deutschland mit Fokus auf dem Klavier als Mittel gesellschaftspolitischer Distinktion am Beispiel der Klavierbauer John Broadwood und Carl Bechstein. Von 2004 bis 2006 war er Vorstandsassistent der C. Bechstein Pianofortefabrik AG. Dort initiierte er u. a. den 1. Internationalen Carl Bechstein Klavierwettbewerb. Dem folgte von 2006 bis 2009 die Tätigkeit als Vertriebs- und Marketingleiter der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH (KPM). Dort baute er u. a. das Markenmuseum »KPM WELT« auf. 2009 wurde er zum Kaufmännischen Direktor und Vorstand der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen berufen. Er ist Mitglied einer Reihe von Organisationen der Kunst und Kultur, u. a. des Kuratoriums des Vereins zur Förderung von Landesjugendensembles NRW e.V. und des Stiftungsrats des Bröhan-Museums Berlin. Seit 2015 ist er einer von sechs Sprechern der Regionalgruppe NRW der Kulturpolitischen Gesellschaft.

Friederike Menz

Dipl. Kulturwissenschaftlerin, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo

Friederike Menzgeb. 1986 in Holzminden, Niedersachsen, Diplom Kulturwissenschaftlerin. 2013: Projektkoordinatorin des TAG DER MUSIK 2013 beim Landesmusikrat in Hamburg. Seit 2014 Projektleitung für das Programm Studienpioniere an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, welches sich für Chancengerechtigkeit in der deutschen Bildungslandschaft einsetzt. Aktiv bei der Landesarbeitsgemeinschaft Kultur von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und involviert in die Kulturentwicklungskonzepte des Kreises Lippe und der Stadt Bielefeld. Besondere Interessensschwerpunkte: Kulturelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie gesellschaftliche Teilhabe. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2012.

Daniela Rathe

Leiterin Politik und Außenbeziehungen, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart

Daniela Rathegeb. 1970 hat Osteuropastudien (Regionen: ehemalige Sowjetunion und Rumänien, Schwerpunkt Kulturwissenschaft), Ost- und Südosteuropäische Geschichte sowie Romanistik in Freiburg, Berlin und Paris (EHESS) studiert. 2003 bis 2005 war sie als Robert Bosch Kulturmanagerin in Sibiu/Hermannstadt in Rumänien. In der Trägerschaft einer rumänischen NGO baute sie das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt zu einem Dreispartenhaus (Programm, Sprache und Bibliothek) mit einem festen Mitarbeiterteam auf. 2005 bis 2006 durchlief sie das Trainee-Programm für Führungskräftenachwuchs des Goethe-Instituts für den weltweiten Einsatz, 6 Monate davon in Kairo. Von 2006 bis 2008 leitete sie das Stipendiatenprogramm »Robert Bosch Kulturmanager in Mittel- und Osteuropa«. 2009 bis September 2015 ging sie als Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur der Universitätsstadt Tübingen in die kommunale Kulturpolitik. Neben den klassischen Verwaltungsaufgaben waren ihre kulturpolitischen Schwerpunkte die Entwicklung einer Kulturkonzeption und Förderrichtlinien auf der Basis eines breiten Beteiligungsprozesses, die Kommunalisierung der Musikschule e.V. in die Rechtsform eines städtischen Eigenbetriebs, die Einrichtung des Hesse-Kabinetts (literarische Gedenkstätte), kommunale Außenpolitik sowie die Erarbeitung einer Konzeption für Kulturelle Bildung (kubit- kultur.bildung.tübingen). Sie war bis 2014 Gastdozentin am Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg und Mitglied in verschiedenen Vorständen kommunaler Kultureinrichtungen. Seit 01.02.2016 ist sie bei der Dr. Ing. h.c.F.Porsche AG zuständige Abteilungsleiterin für die Themen Politik und Nachhaltigkeit. Ihre kulturpolitischen Schwerpunkte sind konzeptorientierte Kulturpolitik und Beteiligungsprozesse, Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik sowie Corporate Responsibility.

Dr. Dieter Rossmeissl

Berufsm. Stadtrat, Referent für Kultur, Jugend und Freizeit der Stadt Erlangen

Dr. Dieter Rossmeisslgeb. 1948, studierte Geschichte, Politische Wissenschaften und Germanistik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Nach Staatsexamen und Promotion arbeitete er als Gymnasiallehrer. 1982 bis 2000 war er Mitglied des Stadtrats von Nürnberg und Sprecher der SPD-Fraktion in den Ausschüssen für Schule, Kultur und Wirtschaft. Seit 2000 leitet er als Berufsmäßiger Stadtrat (Dezernent) das Ressort Bildung, Kultur und Jugend. Daneben hat er weitere Funktionen inne, etwa als Vorsitzender des Kulturausschusses des Bayerischen Städtetags, Mitglied im Kultur- und Schulausschuss des Deutschen Städtetags, Mitglied im Deutschen Bühnenverein und Geschäftsführer des Kulturforums der Metropolregion Nürnberg. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2006.

Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, MdL

Kulturpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen und Direktor der Kath.-Sozialen Akademie Franz Hitze Haus Münster

Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg*1952, ist Kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen. Nach Bäckerlehre und Abendgymnasium Studium der Germanistik, Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Münster, Rom und Bonn. Promotion zum Dr. phil. 1983 und zum Dr. theol. 1988. Seit 1988 Direktor der Katholisch-Sozialen Akademie »Franz Hitze Haus« in Münster. Seit 2001 Honorarprofessor für Kunst und Liturgie an der katholisch-theologischen Fakultät Münster. 1989 bis 2004 Mitglied des Kulturausschusses im Rat der Stadt Münster, 2002 bis 2003 Kulturpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion Münster, 2003 bis 2007 Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland« des Deutschen Bundestages. 1997 bis 2013 Kulturpolitischer Sprecher des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK). Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen seit Juni 2005. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2006.

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