Bundesministerium für Bildung und Forschung

Interkulturelle Bildung – Ein Weg zur Integration?

Tagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

14. und 15. November 2007
Gustav-Stresemann-Institut e.V., Bonn

Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
 

 

 
   
 

 

 

 

 

Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche erlebt derzeit eine erstaunliche Konjunktur. Bund, Länder und Gemeinden legen neue Förderprogramme auf, richten sich konzeptionell neu aus und beginnen ihre Aktivitäten im Feld von Bildung, Schule, Kultur und Jugend zu vernetzen. Kulturelle Bildung kann und soll vor allem die kreativ-künstlerischen Potenziale und Fähigkeiten junger Menschen fördern und entwickeln und damit die mathematisch-naturwissenschaftlichen und technisch-instrumentellen Fähigkeiten ergänzen. Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur eröffnet neue Wege für eine umfassende Entwicklung der Persönlichkeit und für eine aktive Lebensgestaltung.

 

Die interkulturelle Komponente von Kultureller Bildung und damit die kulturellen Erwartungen und Biografien von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind bislang noch zu wenig beachtet worden. Gerade diese jungen Menschen bilden jedoch eine große Gruppe in den Kindergärten und Schulen unseres Landes, auf die sich das Bildungssystem mehr als bisher einstellen muss.

Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, in der Interkulturelle Bildung eine besondere Rolle übernehmen kann. Sie erleichtert Menschen mit und ohne Migrationshintergrund das Verständnis für den Wert kultureller Vielfalt und fördert das Zusammenleben aller – die Begegnung auf Augenhöhe – in einer multiethnischen Gesellschaft. Der Nationale Integrationsplan, der im Sommer 2007 verabschiedet wurde, hat dem Thema Interkulturelle Bildung seine besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

 

Die Interkulturelle Bildung steht noch am Anfang. Sie bedarf neuer inhaltlicher Präzisierungen und Vermittlungsformen und sie muss sich auf die unterschiedlichen Wünsche, Erwartungen und Fähigkeiten ihrer Adressaten einlassen. Genau hier möchte die Tagung ansetzen, indem sie unter der Leitfrage »Interkulturelle Bildung – ein Weg zur Integration?« praktische Erfahrungen, theoretische wie empirische Grundlagen und politische Erfordernisse vorstellt und diskutiert. Wir werden dabei Praktiker, Wissenschaftler und Politiker zu Wort kommen lassen, aber auch Kinder und Jugendliche selbst als Experten in eigener Sache.

 

Wir laden Sie ein, an diesem Diskussionsprozess über die Zukunft der interkulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland mitzuwirken. Helfen Sie mit bei dem Versuch, den Integrationsprozess auch mit kulturellen Mitteln zu gestalten!

 

Michael Thielen (Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung)

 

Prof. Dr. Oliver Scheytt (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.)

 

 

Veranstalter

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

In Kooperation mit

 

Kulturpolitische Gesellschaft e.V.

Kulturpolitische Gesellschaft e.V.

 

 

Unter Mitarbeit von:

 

Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen e.V.

Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (BJKE), Unna

 

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ)

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ), Remscheid

 

 

Kongresskonzeption und -organisation

Franz Kröger (verantwortlich), Ulrike Blumenreich, Dr. Norbert Sievers, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Bonn

Dr. Gabriele Unkelbach-Romussi, Dr. Gisela Steffens, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn

 

 

 

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