Regionalgruppe Thüringen

Aktuell

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

»Eckpunkte für ein Kulturgesetz in Thüringen – Innovation durch legislatives Handeln?«

Eine Diskussion über die ersten parlamentarischen Gedanken zum Kulturgesetz mit Katja Mitteldorf (MdL), kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag

am 23. Oktober 2017, 18.00 Uhr in der Kleinen Synagoge in Erfurt

 

Veranstaltung der Landesgruppe Thüringen der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

   

Nach der »R2G-Kulturkonferenz« im vergangenen Jahr haben die Regie-rungsparteien unter Verwendung von Ergebnissen einer Online-Befragung erste Eckpunkte für ein Thüringer Kulturgesetz erarbeitet. Es deutet sich an, dass ein Rahmengesetz entstehen könnte, das alle Sparten umfasst und auch das Zusammenspiel zwischen Land und Kommunen neu orga-nisiert. Das Papier setzt wichtige Bedingungen kulturpolitischen Handelns: Freiheit der Kunst, moderner, d. h. weiter und pluraler Kulturbegriff, Kultur als Daseinsvorsorge (ggf. Pflichtaufgabe), Kulturelle Vielfalt, Kulturelle Bildung als Querschnittsaufgabe der öffentlichen Hand, Transparenz der Verfahren, Partizipation als Prinzip der Kulturpolitik, Kulturentwicklungsplanung als Auftrag.

   

Was dürfen wir auf dieser Grundlage aber gesetzgeberisch erwarten? Wie finden diese Grundsätze in Paragraphen? Was bedeutet das Gesetz für den Kulturhaushalt und die Finanzströme im Land? Wie gestaltet sich die weitere Diskussion?

   

Programm

Begrüßung

Moderation und Einführung in das Eckpunktepapier:

Gespräch mit:

 

PDF

 

Veranstaltungsort

Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt

18.00 bis ca. 20.00 Uhr

 

Anmeldung und weitere Informationen

Wir bitten um Anmeldung bis zum 17. Oktober 2017 per Mail an:

Erfurterdebatte@gmx.de

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

   

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

   

***

   

Portrait

Die Landesgruppe Thüringen gehört mit knapp 20 Mitgliedern gleichfalls zu den kleinen Regionalverbänden der Kulturpolitischen Gesellschaft. Ein geographisches Zentrum war lange Zeit Weimar, wo Steffen Höhne von der dortigen Hochschule für Musik die Aktivitäten koordinierte. Daneben hat sich in Erfurt ein weiteres Standbein der Regionalarbeit gebildet, zumal die Landeshauptstadt Dienstsitz des Vize-Präsidenten Tobias J. Knoblich ist. Seit Mitte 2013 wirkt dort die »Thüringer Debatte zur Kulturpolitik«, die jeweils ausgesuchte Themen wie den »Kulturinfarkt«, »Migration«, »Ehrenamt« oder »Stiftungen« aufgreift, aber auch aktuelle Entwicklungen der Landeskulturpolitik erörtert.

Organisatorisch betreut und inhaltlich vorbereitet von Sylvie Knoblich, der neuen Sprecherin der KuPoGe-Landesgruppe, ist der Veranstaltungsort Alte Synagoge in Erfurt zu einem zentralen kulturpolitischen Diskursort geworden, der immer öfter auch Nicht-KuPoGe-Mitglieder anspricht. Die Attraktivität des Angebots liegt auch darin begründet, dass mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ein Sponsor gefunden wurde, der die kulturpolitische Veranstaltungsreihe regelmäßig unterstützt. Gegenwärtig laufen die Planungen für 2016, die wiederum ein breites Themenspektrum abdecken sollen, ohne den Bezug zur Landes- und kommunalen Kulturpolitik aus den Augen zu verlieren.

 

Kontakt

Sylvie Knoblich • Sorbenweg 13 • 99099 Erfurt • T 0179/7552784 • Erfurterdebatte@gmx.de

Michael Flohr • Nonnenrain 2 • 99096 Erfurt • T 01577/5362285 • michael.flohr@posteo.de

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