Regionalgruppe Berlin / Brandenburg

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Aktuell / Veranstaltungshinweise

 

EINLADUNG zur Veranstaltung am 3. April 2012 in die Alte Kantine Wedding / Teatris, Uferhallen, Uferstr. 8–11, Berlin-Wedding

Prolog / Filmvorführung

18.00 Uhr: NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS.

Ein Film von Jan Peters. D 2010, 89 Min.

Diskussion

20.00 Uhr: KULTURWIRTSCHAFT KONKRET: Leben mit / von / für Kultur

Die Basis für Kreativität sind die Künstlerinnen und Künstler selbst, ohne ihr Schaffen gäbe es weder Kunstwerke noch die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit Kunst und die damit verbundenen Debatten, Horizonterweiterungen, Bildungserlebnisse und nicht zuletzt den Kunstgenuss. Kurz: Kunst und Kultur sind wesentliche Bestandteile unserer Gesellschaft. Die Arbeitsbedingungen und die wirtschaftliche Lage von Künstlerlinnen und Künstlern sind nicht zuletzt deshalb immer wieder Gegenstand von kultur-, wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten.

Aber auch im Umfeld der Kunstproduktion sind in den letzten Jahren weitere Berufe entstanden, in denen Menschen vermittelnd, übersetzend, organisatorisch etc. tätig sind. Diese Berufe sind notwendig für die Kunstproduktion und -rezeption, hier wird unter den gleichen Arbeitsbedingungen gearbeitet, die für künstlerische Produktion selbst gelten und die oft als prekär bezeichnet werden müssen.

Die Produktionsbedingungen von Kunst- und Kulturschaffenden im bestehenden System der Kulturförderung sind Thema dieser Veranstaltung. Ganz praktische Fragen werden zu behandeln sein: Kann und sollte beispielsweise ein „Mindestlohn“ bei Projektanträgen Bedingung sein und wie würde sich das auf die Szene insgesamt auswirken? Weniger Projekte (und damit auch Künstlerinnen und Künstler), aber dafür Menschen, die von ihrem Beruf leben können? Ist das ein gangbarerer Weg zur Kulturgesellschaft? Welche Auswirkungen würde ein bedingungsloses Grundeinkommen auf die Kulturlandschaft bzw. auf die Kultur- (und Subventions-)politik haben? Es gibt auch Stimmen, die das System der Kulturförderung hart angreifen. Institutionen und Lobby würden finanziert werden, nicht aber Kunst und Künstler selbst, zuviel Geld für Kultur schade nur – und zwar der Kunst. Auf welchen Wegen wird eine Gesellschaft zur kreativen Gesellschaft, zur »Kulturgesellschaft«?

Nicht zuletzt geht es darum, wie Kunst- und Kulturschaffende als ökonomische Akteure unterstützt werden, sie als Teil der Kulturwirtschaft aufzufassen. In diesem Zusammenhang wird auch auf neue Organisationsformen von Netzwerken, Neo-Kollektive wie Teatris im Umfeld der Künstlerinnen und Künstler eingegangen: Sind dies Ansätze für eine neue Arbeits-Kultur und welche Rolle kommt der Kulturpolitik in diesem Zusammenhang zu?

Moderation:

Podium:

Kontakt:

Isa Edelhoff, isa.edelhoff@gmx.de, 0170.3068331

Stefan Neubacher, nysel@web.de oder s.neubacher@eberswalde.de, 0176.21327561

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Dokumente (Archiv)

Ideen / Planungsgerüst für die weitere Arbeit 2012

Aktivitäten seit 2011Kurzfassung

Aktivitäten Mai 2007 bis Juni 2009Kurzfassung

Aktivitäten Mai 2007 bis Juni 2009

 

Veranstaltungen (Archiv)

03.04.2012 Alte Kantine Wedding, Uferhallen: Kulturwirtschaft konkret –
  Leben mit / von / für Kultur, Einladung

10.02.2012 Kleist Forum Frankfurt / Oder: Kulturelle Bildung, Bericht

10.02.2012 Kleist Forum Frankfurt / Oder: Kulturelle Bildung, Flyer

10.02.2012 Kleist Forum Frankfurt / Oder: Kulturelle Bildung, Einladung

10.02.2012 Kleist Forum Frankfurt / Oder: Kulturelle Bildung,
   Artikel H.C. Zimmermann

22.11.2011 Haus der Kulturen der Welt: Grundsatzprogramm-Debatte, Bericht

13.09.2011 Saalbau Neukölln: Kulturarbeit in Berlin-Neukölln (Nord), Bericht

04.04.2011 Haus der Kulturen der Welt: Der Traum vom Fliegen, Einladung

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Portrait

Die Hauptstadt und ihr Umland entwickeln sich derzeit zu einem Aktivposten der Regionalarbeit, wobei das Flächenland Brandenburg außerhalb der Landeshauptstadt Potsdam noch stärker mit einbezogen werden muss. Die Metropolregion Berlin-Brandenburg stellt inzwischen den zweitstärksten Mitgliederverband und ist mit Hajo Cornel, Monika Grütters, Dorothea Kolland, Iris Magdowski, Hans-Joachim Otto und Olaf Schwencke Wohn- bzw. Arbeitsort von fünf Vorstandsmitgliedern und dem vormaligen Präsidenten der Kulturpolitischen Gesellschaft. Olaf Schwencke konnte dabei mit seinem »Berliner Salon« mehrfach große kulturpolitische Aufmerksamkeit erzielen. Die Verleihung des Kulturpreises 2008 an das Kulturnetzwerk Neukölln für seine »48 Stunden« und 2011 an das Archiv der Jugendkulturen in Berlin-Kreuzberg hat der Regionalarbeit weiteren Auftrieb verliehen.

2007 bis 2009 haben regelmäßig Diskussionsrunden zu kulturpolitischen Themen wie »Kulturwirtschaft«, »Kunst und Kunstproduktion in einer sich wandelnden Gesellschaft«, »Kulturmanagement statt Kulturpolitik?« im Berliner Münzsalon stattgefunden. Diese offenen Diskussionsforen sollen fortgesetzt werden, verbunden mit Ortsterminen bei unterschiedlichen Institutionen und Kultureinrichtungen, um einerseits besser auf kulturpolitische Entwicklungen vor Ort eingehen zu können, und auch um im gesamten Stadtraum noch präsenter zu sein.

Während der letzten Treffen der Regionalgruppe kristallisierten sich einige Themenfelder heraus, die ausführlicher diskutiert werden könnten: »Ist der Slogan Kultur für alle 2011 noch oder wieder aktuell?«, »Praxis der Kulturförderung – institutionelle Förderung vs. Projektförderung«, »Europäische Kulturpolitik: Kulturförderung, Programme, Bedeutung für die Berliner Kultur und Kulturpolitik«, »Bundeskulturpolitik – Schwerpunkte, Stellenwert, Relevanz für die Berliner Kulturlandschaft«. Hieran soll angeknüpft werden. Die Mitglieder der Kulturpolitischen Gesellschaft der Region Berlin-Brandenburg sind herzlich eingeladen, die weitere Regionalgruppenarbeit mitzugestalten!

 

Kontakt

Isa Kathrin Edelhoff, isa.edelhoff@gmx.de, 0170.306 8331

Stefan Neubacher, nysel@gmx.de oder s.neubacher@eberswalde.de, 0176.21327561

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