Regional- und Landesgruppen

Das Wirken der Landes- und Regionalgruppen der Kulturpolitischen Gesellschaft markiert einen Kernbereich der Verbandsarbeit. Vor Ort, in den Städten und Regionen des Landes, wird Kulturarbeit und -politik täglich erlebt und ihre Mitgestaltung erfahrbar. In den Regional- und Landesgruppen wird kulturpolitische Meinungsbildung gefördert und die Beteiligung am Verbandsgeschehen ermöglicht. Vor diesem Hinter-grund unterstützt die Kulturpolitische Gesellschaft die regionale Verbandsarbeit und hat eigene »Grundsätze für die Regionalarbeit« verabschiedet. Ziel ist dabei nicht die Dezentralisierung des Verbandes, sondern die bessere Kommunikation zwischen den Mitgliedern und der Organisation.

 

Die Regional- und Landesgruppen der Kulturpolitischen Gesellschaft decken nicht alle Bundesländer bzw. Regionen Deutschlands ab. Sie sind dort stark vertreten, wo viele Mitglieder sich aktiv am kulturpolitischen Geschehen beteiligen. Von daher gibt es immer wieder neue erfolgreiche Initiativen wie etwa in Hamburg und Schleswig-Holstein, aber auch das nachlassende Engagement ehemals aktiver Regionalgruppen wie z.B. in Niedersachsen. Trotz mittlerweile 25 Jahren Deutscher Einheit sind die Neuen Bundesländer im Mitgliederbestand ebenso wie bei den Landes- und Regionalgruppen weiterhin unterrepräsentiert. Es bleibt die Aufgabe des Verbandes, seine Regionalarbeit flächendeckend auszubauen.

Foto: v.l.n.r. Robert Peper (Hamburg), Marc Grandmontagne (Bonn), Jutta Johannsen (Schleswig-Holstein), Annette Jagla (Hamburg), Friederike Menz (NRW), Ingo Schöningh (Rhein-Neckar), Tanja Ratzke (Baden-Württemberg), Susanne Dengel (Rhein-Neckar), Hagen Lippe-Weißenfeld (NRW), Isa Edelhoff (Berlin-Brandenburg), Sylvie Knoblich (Thüringen) und David Maier (Rhein-Neckar).

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40jährigen Geburtstag der Kulturpolitischen Gesellschaft am 1./2. Juli 2016 in Hamburg trafen sich auch die SprecherInnen der Landes- bzw. Regionalgruppen im soziokulturellen Stadtteilzentrum MOTTE, die ebenfalls 40 Jahre alt wurde. Auf der letzten Mitgliederversammlung im November 2015 war u.a. eine Intensivierung der KuPoGe-Regionalgruppenarbeit vereinbart worden. Vor diesem Hintergrund diskutieren die TeilnehmerInnen Möglichkeiten einer konzeptionellen Passung und Vernetzung der Aktivitäten. So will man sich zukünftig mindestens einmal jährlich treffen, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktionen abzusprechen. Darüber hinaus ist geplant, jeweils Jahresplanungen und entsprechende Kostenübersichten zu erstellen. Zudem möchte man auch in die Themenplanung der Kulturpolitischen Mitteilungen einbezogen werden. Überhaupt soll die Regionalgruppenarbeit stärker mit der vom Vorstand beschlossenen Verbandspolitik verzahnt werden. Die beiden als Ansprechpartner für die Regionalgruppenarbeit fungierenden Vorstandsmitglieder Friedrike Menz und Hagen Lippe-Weißenfeld versprachen, entsprechend tätig zu werden.

 

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