Kreatives Prekariat

Kulturpolitische Mitteilungen Heft 145 (II/2014)

 

Aus dem Inhalt:

Schwerpunkt: Kreatives Prekariat

Obwohl die Wirtschaft boomt, ist Armut in unserer Gesellschaft alltäglich. Dass Kunst allein nicht satt macht, ist mittlerweile nicht nur Schicksal und Erkenntnis einzelner Künstlerinnen und Künstler. Der Kulturbereich insgesamt hat ein soziales Problem, und die Kulturpolitik sollte sich dessen annehmen. Dies tat das Loccumer Kulturpolitische Kolloquium und fragte im Frühjahr d.J.: »Wie lebt es sich von und mit der Kunst?« Die aktuelle Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen zum Thema »Kreatives Prekariat« präsentiert entsprechende Antworten und lässt mit Alexandra Manske, Michael Söndermann, Dieter Haselbach, Katja Kullmann, Hans Abbing, Adrienne Goehler und Rainer Jogschies ausgewiesene Expertinnen und Experten zu Wort kommen.

  

Debatte: Mythen kultureller Bildung

Vor dem Hintergrund des »Kultur macht stark«-Programms des Bundesbildungsministeriums diskutieren Heiner Barz und Holger Noltze das programmatische Selbstverständnis des »Rats für kulturelle Bildung«. Im zuweilen polemischen Für und Wider ist der Kulturbegriff ebenso Thema wie auch die Adressaten der mit reichlich öffentlichen Mitteln angeschobenen »Bündnisse für Bildung«. Trotz aller Differenzen in der Sache sind sich beide Diskutanten darin einig, dass es sich lohnt, »gemeinsam ins Gespräch zu kommen«.

  

 

Außerdem im Heft:

ein Beitrag der NRW-Kulturministerin Ute Schäfer zum Kulturfördergesetz des Landes, ein Interview mit der scheidenden Ausschussvorsitzenden für Kultur und Bildung im Europaparlament Doris Pack, ein Rückblick auf 40 Jahre »Plädoyers für eine neue Kulturpolitik« von Siegmund Ehrmann und Berichte zur Freien Kulturszene in Essen und Hamburg.

 

… und mehr

Schließlich enthält das neue Heft wie gewohnt einen Beitrag zum Studium Kultur, Rezensionen einschlägiger Publikationen sowie Nachrichten und Informationen aus dem großen Feld der Kulturpolitik und -arbeit.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Weitere Publikationen finden Sie hier

Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Weberstraße 59a | 53113 Bonn | T 0228/20167-0 | F0228/20167-33
post@kupoge.de | www.kupoge.de