Kulturpolitik & Planung

Kulturpolitische Mitteilungen Heft 144 (I/2014)

 

Aus dem Inhalt:

Schwerpunkt: Kulturpolitik & Planung

Kommt die konzeptbasierte Kulturpolitik jetzt auch auf Bundesebene? Der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien legt dies nahe: So soll die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in Zukunft »intensiver und systematischer« betrieben werden. Die Bundeskulturförderung soll sich an Förderkriterien orientieren, »um eine systematische und eindeutig strukturierte Förderkulisse zu erreichen«. Angesichts des rasanten gesellschaftlichen Wandels soll die »kulturelle Infrastruktur in Deutschland fortentwickelt, modernisiert und an die neuen Herausforderungen angepasst werden«, und mit der »Musikförderung will die Koalition den Ansatz einer konzeptorientierten Kulturförderung weiterentwickeln«.

Die aktuelle Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen zum Thema »Kulturpolitik & Planung« lässt mit Patrick S. Föhl, Kurt Eichler, Dieter Haselbach und Carmen Emigholz Akteure aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern zu Wort kommen.

  

Thomas Krüger fordert Europäische Zentrale für politische Bildung

Vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament einerseits und der wachsenden EU-Skepsis andererseits brauchen wir, so der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, in seinem Kommentar für die aktuelle Ausgabe – mehr Orte für ergebnisoffene und kontroverse Debatten über die EU und europapolitische Themen. Während das EU-Programm mit knappen Ressourcen nur punktuell transnationale Konferenzen, Workshops, Austausch und Debatten fördern kann, plädiert er für die Einrichtung einer »Europäischen Zentrale für politische Bildung«.

  

Hermann Glaser über sein neues Buch

»Einen persönlichen Bericht, aber wohl von allgemeinerem Interesse« nennt Hermann Glaser seinen Aufriss für sein neues Buch »Adolf Hitlers Hetzschrift ›Mein Kampf‹«. Glaser begründet seinen mentalitätsgeschichtlichen Ansatz, der »zugunsten einer Reaktivierung früher Forschung die psychohistorische Deutung des Nationalsozialismus wichtig nimmt«.

 

Außerdem im Heft:

Rede der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, Interview mit Fritz Behrens zu 25 Jahre Kunststiftung NRW und Berichte zur Kulturpolitik in einzelnen Ländern. Eva Leipprand ruft »zur Verteidigung der Demokratie im digitalen Zeitalter« auf.

 

… und mehr

Schließlich enthält das neue Heft wie gewohnt einen Beitrag zum Studium Kultur, Rezensionen einschlägiger Publikationen sowie Nachrichten und Informationen aus dem großen Feld der Kulturpolitik und -arbeit.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

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