Pressemitteilung «TELEFAX»

Das Europäische Parlament will Planungssicherheit schaffen

 

2010 soll es zwei Kulturhauptstädte Europas geben: eine deutsche und eine ungarische

 

Die Deutsche Vereinigung der Europäischen Kulturstiftung (ECF) für kulturelle Zusammenarbeit in Europa und die Kulturpoltische Gesellschaft begrüßen die Vorlage des Europäischen Parlaments, dass im Jahre 2010 eine deutsche und eine ungarische Kommune den Titel einer »Kulturhauptstadt Europas« tragen sollen.

Allerdings müssen der 7-köpfigen Brüsseler Experten-Jury »mindestens zwei Städte« vorgeschlagen werden. Damit hat das Europäische Parlament die Vorschläge von Kommission und Rat modifiziert übernommen.

Die bessere Lösung einer grundsätzlichen Neukonzeption des Projekts »Kulturhauptstadt Europas« steht weiterhin aus – als Aufgabe für das im Juni 2004 neu zu wählende Europäische Parlament inkl. der zehn Neumitglieder. Dafür sollen entsprechende Kriterien in mehreren Kolloquien der Deutschen ECF vorbereitet werden; beginnend mit Potsdam im Mai 2004.

Es wird spannend für die 16 deutschen Bewerber-Städte, die in diesen Tagen ihre Unterlagen bei den Landesregierungen eingereicht haben.

Im aktuellen Heft der Kulturpolitischen Mitteilungen gehen Edda Rydzy und Olaf Schwencke in einem Beitrag »Kulturstädte als Hefe europäischer Entwicklung und Integration« auf die allgemeine Bedeutung der Kulturstädte ein. Der Artikel ist unter www.kupoge.de auch online einsehbar.

 

Bonn, 2. April 2004 (aktualisiert)

URL dieses Textes: www.kupoge.de/presse/040401_kulturhauptstadt.htm

 

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Tobias J. Knoblich,
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Dr. Dorothea Kolland,
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Geschäftsführerin Süd-Ost-Europa-Kultur e.V., Berlin

Axel Sedlack,
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Jörg Stüdemann,
Kulturdezernent der Stadt Dortmund

Dr. Helga Trüpel,
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Dr. Wolfgang Zacharias,
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Christiane Ziller,
Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, Potsdam

Geschäftsführer
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Bernd Wagner (Stellvertreter)