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Pressemitteilung «TELEFAX» |
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KW-Vermerk für Kultur? Städtetag will Kulturdezernent
abwickeln Die
Absicht von Präsidium und Hauptausschuss des Deutschen Städtetages, die
Stelle des aus Altersgründen ausscheidenden Kulturdezernenten Prof. Dr. Bernd
Meyer nicht wieder zu besetzen, wird von der bundesweiten Kulturpolitischen
Gesellschaft scharf kritisiert. Ihr Präsident und Essener Kultur- und
Bildungsdezernent Dr. Oliver Scheytt erklärte dazu: »Es
wäre ein fatales Signal an die Mitglieder und ein großes Problem für die
Kulturpolitik, wenn der Spitzenverband der deutschen Großstädte an dieser
Stelle sparen würde. Wir brauchen die kulturpolitische Fachkompetenz dieser
unabhängigen Instanz gerade jetzt, um den Begehrlichkeiten der Kämmerer vor
Ort argumentativ entgegen treten und die Kulturlandschaft weiter fördern zu
können. Der Deutsche Städtetag war von jeher ein wichtiger Begleiter und
Motor des kulturpolitischen Modernisierungsprozesses in den Kommunen. Er
würde seinen Mitgliedern einen Bärendienst erweisen, wenn er sich gerade
dieser wichtigen Funktion beraubte. Deshalb sagen wir: Hände weg vom
Kulturdezernat!« Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
hat bundesweit ca. 1.400 Mitglieder und repräsentiert als Personennetzwerk
alle Ebenen kulturpolitischen Handelns. Sie setzt sich seit über 25 Jahren
für eine moderne und dezentral organisierte Kulturpolitik ein, die das
Bürgerrecht Kultur beim Wort nimmt. Sie ist Trägerin des Instituts für
Kulturpolitik. Kulturpolitische Gesellschaft e.V. •
Weberstr. 59a. • 53113 Bonn URL dieses Textes:
www.kupoge.de/presse/040210_kulturdezernat.htm |
Kulturpolitische
Gesellschaft e.V. Präsident Vizepräsidentinnen Dr.
Iris Magdowski, Schatzmeister Beisitzer Margarethe Goldmann, Monika Griefahn, MdB Dr. Udo Husmann, Tobias J. Knoblich, Dr. Dorothea Kolland, Dr. Karsten Rudolph, MdL, Bosiljka Schedlich, Axel Sedlack, Jörg Stüdemann, Dr. Helga Trüpel, Dr. Wolfgang Zacharias, Christiane Ziller, Geschäftsführer |