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Betr. Kulturpolitik

Nachrichten der Kulturpolitischen Gesellschaft Nr. 180 – 06/04/2017

 
   

  

~ KuPoGe-Verband ~

Kulturpolitische Mitteilungen in neuer Gestalt

Thema: Europäisches Kulturerbe

  

In Kürze erscheint das neue Heft der Kulturpolitischen Mitteilungen in einem neuen Layout. Nach zwanzig Jahren im alten Stil war ein Facelifting angezeigt, dessen im letzten Jahr entwickeltes Konzept nun umgesetzt werden konnte. Ziel war es, die Zeitschrift lesefreundlicher und grafisch ansprechender zu gestalten. Inhaltlich ist das Heft Nr. 156 geprägt durch Beiträge zum Thema »Europäisches Kulturerbe«, zu dem namhafte AutorInnen Fachartikel geliefert haben. Anlass war dafür das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018, aber auch der 9. Kulturpolitische Bundeskongress »Welt.Kultur.Politik.«, in dem es am Beispiel des Humboldtforums auch um den Umgang mit dem europäischen und (Welt-)Kulturerbe geht. In der Rubrik »Kulturpolitik aktuell« steht die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Zentrum. Die kulturpolitischen SprecherInnen aller im Landtag vertretenen Parteien stellen kurz ihre Pläne vor.

  

Inhaltverzeichnis KuMi, Statements der Kulturpolitiker NRW

~ KuPoGe-Institut ~

Welt.Kultur.Politik.

Programm des 9. Kulturpolitischen Bundeskongresses steht

 

Die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) laden in diesem Jahr wieder zum Kulturpolitischen Bundeskongress ein. Er hat das Thema »Welt.Kultur.Politik. Kulturpolitik und Globalisierung« und wird am 15. und 16. Juni 2017 in Berlin-Mitte stattfinden. Aufgrund der Bedeutung des Kongresses und der Aktualität des Themas konnten wiederum hochkarätige Referentinnen und Referenten gewonnen werden. So wird die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, die Veranstaltung mit einer Rede einleiten. Zugesagt haben u. a. der Schriftsteller Pankaj Mishra aus London, der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel aus Berlin, die Künstler Milo Rau (Köln) und Renzo Martens (Brüssel/Amsterdam) und ca. 70 weitere Expertinnen und Experten.

  

Als Kooperationspartner wirken dieses Mal neben dem Deutschen Städtetag, das Goethe-Institut und das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) mit. Die Website wird am 12. April freigeschaltet.

  

Texte zum Kongress aus der KuMi

Ein Meilenstein für eine faktenbasierte Kulturpolitik

NRW-Landesregierung legt ersten Landeskulturbericht vor

 

Am 21. März hat die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Christina Kampmann, den ersten Landeskulturbericht vorgelegt, der nach dem Ende 2014 in Kraft getretenen Kulturfördergesetz in jeder Legislaturperiode einmal präsentiert werden muss, um zur »Angebots- und Nachfrageentwicklung und zur Lage der Kultur in Nordrhein-Westfalen insgesamt« zu berichten und Stellung zu beziehen (§25 KFG NRW). Die Erkenntnisse sollen dann in den ebenfalls obligatorischen Kulturförderplan, der zu Beginn einer Legislaturperiode erstellt wird, einfließen.

  

Als gesetzlich geforderter Bericht und in der vorgelegten Konzeption ist der Landeskulturbericht ein Novum in der deutschen Kulturpolitik. Er bestätigt die von der Kulturpolitischen Gesellschaft seit Langem gesehene Notwendigkeit einer stärker faktenorientierten Kulturpolitik und steht im Einklang mit den Empfehlungen des Berichts des Deutschen Bundestages »Kultur in Deutschland« aus dem Jahr 2007.

 

Die erste Auflage des Landeskulturberichtes ist bereits vergriffen; die zweite ist in Vorbereitung. Auf der Seite www.mfkjks.nrw stehen der Bericht und weitere Informationen zum Download bereit.

~ KuPoGe-Veranstaltungen ~

Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025

22. bis 23. Juni 2017 , Kulturcampus Domäne Marienburg Hildesheim

Ein Forum des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.

  

Das Institut für Kulturpolitik in Hildesheim begleitet die Entwicklung europäischer Kulturpolitik seit Jahren und hat in seinen bisherigen Forschungen mehrfach das Programm »Europäische Kulturhauptstadt« untersucht. Mit dem Forum möchte das Institut dazu beitragen, den Austausch und die Vernetzung derjenigen deutschen Städte zu fördern, die sich als »Europäische Kulturhauptstadt 2025« bewerben werden bzw. eine Bewerbung erwägen. Im Vordergrund des Forums stehen die Aspekte der Nachhaltigkeit, Partizipation und europaweiten Modellhaftigkeit ihrer kulturpolitischen Konzepte.

  

Anmeldung und organisatorische Details unter: www.kulturhauptstadtforum.de

~ KuPoGe-Europäische Kontaktstellen ~

Creative Europe Desk KULTUR

Ganztägige Seminare »KREATIVES EUROPA fördert Kultur. Wir erklären wie!«

Mai 2017, Berlin und Bonn

 

Im Mai veranstaltet der Creative Europe Desk KULTUR in Berlin und Bonn je ein inhaltsgleiches eintägiges Seminar mit Trainingsworkshop. Die Seminare bieten eine Einführung in das komplexe Thema EU-Kulturförderung und dessen Zielsetzung. Inhaltlich wird es vor allem um das Teilprogramm KULTUR in KREATIVES EUROPA gehen, das darauf ausgerichtet ist, im europäischen Kontext zusammen zu arbeiten, dabei die Professionalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität zu unterstützen sowie neue Publikumsschichten zu erschließen. Grenzüberschreitende, möglichst innovative Kooperationsprojekte bilden das Kernstück des Teilprogramms KULTUR und stehen dementsprechend hinsichtlich Zielen, Förderkriterien und Antragsverfahren im Fokus der Seminare. Neben Hinweisen auf weitere Förderquellen gibt es nützliche Tipps aus der fast 20-jährigen Beratungspraxis der Nationalen Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU.

   

03.05.2017 in Berlin: Information und Anmeldung

Ggf. Zusatztermin am 02.05.2017

   

31.05.2017 in Bonn: Information und Anmeldung

Ggf. Zusatztermin am 30.05.2017

Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger«

Infoveranstaltung mit Podiumsdiskussion

13. Juni 2017, 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Europäisches Informationszentrum, Voßstraße 22, 10117 Berlin (15.00 Uhr bis 17.45 Uhr: Vortrag zum EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger«; 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr: Podiumsdiskussion »Kampf gegen Populismus«)

 

Das EU-Förderprogramm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« unterstützt kommunale Partnerschaften sowie Kooperationsprojekte von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich europäischen Fragestellungen widmen. Die nationalistischen Tendenzen in vielen Mitgliedstaaten sind nur ein Beispiel für aktuell beherrschende Themen der europäischen Politik. Der Vortrag führt in das Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« ein. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Thema »Kampf gegen Populismus« statt, bei der Vertreter/innen der EU-Kommission, zivilgesellschaftlichen Organisationen und eines geförderten Projektes debattieren.

  

Eine Kooperation zwischen der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« und dem Europäischen Informationszentrum Berlin.

  

Teilnahmebeitrag (inkl. Material und Verpflegung): 15,00 Euro; die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist kostenlos.

  

Weitere Informationen: www.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen

Antragswerkstatt »Sind wir auf dem richtigen Weg? Für Antragsteller des EU-Programms ›Europa für Bürgerinnen und Bürger‹«

14.6.2017, 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr, Europäisches Informationszentrum, Voßstraße 22, 10117 Berlin

 

Projektverantwortliche aus Organisationen, Kommunen und Einrichtungen, die zu der nächsten Einreichfrist am 1.9.2017 (Bürgerbegegnungen und Städtevernetzungen) einen Antrag für das Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« einreichen wollen, erhalten in dieser Antragswerkstatt Unterstützung. Das Seminar ist nicht geeignet, Grundlageninformationen zum Programm zu erhalten oder zu prüfen, ob die Projektidee zum Programm passt. Vielmehr sollten die Teilnehmenden schon aktiv am Antrag arbeiten. Schwerpunkt sind zentrale Aspekte der Projektkonzeption, die in dem Antrag überzeugend dargestellt werden müssen: Im Hinblick auf das Formular besprechen wir Methoden für Ergebnissicherung und Öffentlichkeitsarbeit.

  

Weitere Informationen: www.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen

  

Weitere Informationen: www.kontaktstelle-efbb.de/ueber-uns/ks-efbb-in-bonn/#c344

~ weitere Tagungen mit KuPoGe-Beteiligung ~

 

Wer Tagungstermine zu kulturpolitisch relevanten Themen sucht, wird in erster Linie beim Tagungskalender auf www.kupoge.de/tagungen.html fündig. Die Auswertung und Zusammenstellung ist Teil des Kulturpolitischen Informationssystems (kis) des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft.

  

Veranstaltungen, an denen die Kulturpolitische Gesellschaft als Kooperationspartner beteiligt ist:

  

25. April 2017 – Düsseldorf

2017: Welche Kultur wählen wir? Kulturpolitische Positionen vor der NRW-Wahl

KuPoGe-Landesgruppe NRW • www.kupoge.de/regionalgruppen/nrw.html

  

5. Mai 2017 – Mannheim

Kulturelle Teilhabe – Neue Beteiligungen, neue Beteiligte

Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. • www.kupoge.de/regionalgruppen/baden-wuerttemberg.html

  

15. bis 16. Juni 2017 – Berlin

»WELT.KULTUR.POLITIK. Kulturpolitik und Globalisierung« – 9. Kulturpolitischer Bundeskongress

Kulturpolitische Gesellschaft e.V. • post@kupoge.dewww.kupoge.de

  

22. bis 23. Juni 2017 – Hildesheim

Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025

Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim • khs2025@uni-hildesheim.dewww.kulturhauptstadtforum.de