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Betr. Kulturpolitik

Nachrichten der Kulturpolitischen Gesellschaft Nr. 13825/02/2013

 
   

~ KuPoGe – Institut für Kulturpolitik ~

Neue Kulturpolitik der Länder

Jahrbuch für Kulturpolitik 2012 erschienen

»Neue Kulturpolitik der Länder« – der Titel des Jahrbuchs für Kulturpolitik beschreibt eine reale Situation, aber auch eine Erwartung und Aufforderung. Er soll sagen: Wir brauchen neue Politik, um neue Probleme zu lösen und wir brauchen die Länder als aktive kulturpolitische Akteure. In den 1970er und 1980er Jahren waren es die Kommunen, von denen starke Reformimpulse für die Kulturpolitik ausgingen. Seit der deutschen Vereinigung hat der Bund erheblich an kulturpolitischer Gestaltungskraft gewonnen. Jetzt erinnern sich die Länder ihrer vorrangigen Kulturkompetenz. Sie orientieren sich neu, entwickeln neue Ziele und Leitbilder, arbeiten an Strategien und Handlungskonzepten, die ihren Niederschlag in operationellen Plänen und Programmen finden. Davon handelt dieses Jahrbuch. Kulturstaatsminister Bernd Neumann, Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, die LandeskulturministerInnen Sabine Kunst (Brandenburg), Ute Schäfer (NRW) und Stephan Dorgerloh (Sachsen-Anhalt) sowie mit Kultur befasste Staatssekretäre, Dezernenten, Amtsleiter und Wissenschaftler beschreiben einen notwendigen Aufbruchversuch. Darüber hinaus im Jahrbuch: Beiträge zur Kulturforschung und -statistik, Chronik kulturpolitischer und kultureller Ereignisse, kulturpolitische Bibliografie. Bestellungen sind ab sofort möglich unter www.kupoge.de/publikationen/aktion_jahrbuch2012.htm.

~ KuPoGe-Verband ~

Glückwunsch an Dr. Gabriele Heinen-Kljajic

KuPoGe-Vorstandsmitglied ist Ministerin für Wissenschaft und Kultur

Die bisherige Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für Wissenschafts- und Kulturpolitik im niedersächsischen Landtag wurde am 19. Februar 2013 im Kabinett von Ministerpräsident Stephan Weil vereidigt. In der rot-grünen Koalitionsvereinbarung sind bereits erste kulturpolitische Schwerpunkte wie Kulturelle Bildung, Interkulturelle Kulturarbeit, Soziokultur und Denkmalschutz umrissen. Auf die neuen Akzente in der Landeskulturpolitik darf man gespannt sein. Dr. Gabriele Heinen-Kljajic wurde im September 2012 von der Mitgliederversammlung in den Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft gewählt.

www.mwk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=6253&article_id=112978&_psmand=19

3. Ehrenmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft

Bundesinnenminister a. D. Dr. Gerhart Baum ausgezeichnet

Nach Prof. Dr. Hermann Glaser und Prof. Dr. Paul Raabe ist Bundesinnenminister a. D. Dr. Gerhart Baum das 3. Ehrenmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft. Das beschloss der Vorstand auf seiner letzten Sitzung in Berlin, um den liberalen ehemaligen Bundesminister des Innern für sein kultur- und gesellschaftspolitisches Engagement zu ehren. Dieser hatte in den Jahren 1972 bis 1982 zunächst als Parlamentarischer Staatssekretär, dann als verantwortlicher Bundesinnenminister bei der Förderung der Kunst und der Anerkennung der Kunst- und Kulturverbände sowie auch der selbst verwalteten Bundeskulturfonds wichtige Unterstützung gegeben. Aktuell ist der Geehrte, der seit 1986 KuPoGe-Mitglied ist, u. a. Vorsitzender des NRW-Kulturrats, den er seit 2005 leitet und bei dessen Gründung die Kulturpolitische Gesellschaft Anfang der 90er Jahre aktive Hilfe geleistet hat. Die offizielle Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Dr. Gerhart Baum wird voraussichtlich im Spätsommer auf dem nächsten Kulturpolitischen Salon in Berlin erfolgen.

Vita des Geehrten unter: www.gerhart-baum.de

Dr. Hans-Georg Küppers bleibt Münchener Kulturreferent

KuPoGe-Mitglied im Amt bestätigt

Der Kulturreferent und Vorsitzende des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages, Dr. Hans-Georg Küppers, ist für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Der vormalige Fachbereichsleiter für kulturelle Bildung in Oberhausen, Kulturamtsleiter der Stadt Mülheim an der Ruhr, Referatsleiter im nordrhein-westfälischen Kulturministerium und Bochumer Kulturdezernent setzt damit seine beispielhafte kulturpolitische Karriere fort. Er ist seit1986 Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft und hat darin aktiv mitgewirkt.

www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat/
Presseservice/Pressemeldungen/2013_01/Wiederwahl-Kueppers.htm
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»Wehret den Anfängen!«

Kulturpolitische Gesellschaft protestiert gegen NRW-Kulturkürzung

In der Stellungnahme zu den Einschnitten im Landeskulturetat NRW 2013 heißt es zu den geplanten Kürzungen von 12 Mio. Euro: »Selbstverständlich kann die Kultur nicht gänzlich von Sparbemühungen ausgenommen bleiben. Aber die überproportionalen Kürzungen im Kulturetat sind inakzeptabel, zumal die Kulturausgaben mit 0,33 Prozent nur einen marginalen Anteil am Gesamthaushalt haben ... Nordrhein-westfälische Kulturpolitik hat in Deutschland und Europa einen guten Ruf, der nicht beschädigt werden sollte.«

Text der Erklärung unter: www.kupoge.de/pressearchiv/pressedok/2013/2013-02-21_wehret-den-anfaengen-nrw.pdf

KuPoGe mit neuen Mitgliedern

Museumsbund und Orchestervereinigung beigetreten

Die Kulturpolitische Gesellschaft wird als Verband immer attraktiver. Neben namhaften KulturpolitikerInnen finden immer öfter auch kulturpolitisch wichtige Organisationen den Weg in die Gesellschaft. So sind im vergangenen Jahr sowohl die Deutsche Orchestervereinigung als auch der Deutsche Museumsbund Mitglieder der KuPoGe geworden. Aktuell verfügt der Verband über 1.451 Mitglieder; 172 sind davon Verbände, Vereine, Städte oder sonstige Korporationen.

~ KuPoGe-Kooperationstagung ~

Kulturräume der Zukunft

Kooperationstagung der Ev. Akademie Tutzing vom 8. bis 10. März 2013

Die bereits traditionelle kulturpolitische Fachtagung der Ev. Akademie in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft (Landesgruppe Bayern), dem STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte und dem Deutschen und dem Bayerischen Städtetag setzt auf das Thema Zukunft. Im Zentrum stehen die Kulturräume der Zukunft, namentlich in den Städten und mit dem Fokus auf die Kulturbauten. Der Kulturwissenschaftler Michael Müller und der Kulturreferent und Vorsitzende des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages Hans-Georg Küppers geben dazu die Impulse. Mit dabei sind ferner Bayerische Landespolitiker und der Staatsminister für Kultur Wolfgang Heubisch.

Infos unter: http://web.ev-akademie-tutzing.de/cms/index.php?id=576&lfdnr=1866&part=detail

~ KuPoGe-Servive ~

Außenkulturpolitik

Protokoll des Loccumer Kolloqiums 2012 erschienen

Um »aktuelle Herausforderungen in einer Welt im Umbruch« ging es beim 57. Loccumer Kulturpolitischen Kolloquium im Frühjahr 2012. Die Dokumentation der Tagung ist nun erschienen. Sie versammelt die zentralen Beiträge zur Außenkulturpolitik und stellt sie in den Kontext von Nation und Europa, Kultur und Entwicklung, Kultureller Bildung sowie Auswärtiger Kulturpolitik des Auswärtigen Amtes. Als ReferentInnen wirkten u.a. Roland Grätz, Iris Magdowski, Andreas Meitzner, Ulla Schmidt, Wolfgang Schneider, Gottfried Wagner und Olaf Schwencke mit. Bestellungen unter: http://www.loccum.de/protokoll/inhalt/inh1210.html

festivals 3.0 – eine möglichkeit zukunft zu gestalten?

Internationale Fachtagung am 22. und 23. März 2013 im Rahmen des Heidelberger Frühlings mit KuPoGe-Beteiligung

Zukunftsfragen beherrschen derzeit die kulturpolitischen Diskurse. So auch in Heidelberg im Rahmen des Festivals »Heidelberger Frühling«. Hier wird ein Thema aufgegriffen, das die KuPoGe bereits im Rahmen des 5. Kulturpolitischen Bundeskongresses »publikum.macht.kultur. Kulturpolitik zwischen Angebots- und Nachfrageorientierung« im Juni 2005 diskutiert hatte. Die Tagung nimmt ferner Bezug auf die Publikation »Der Kulturinfarkt«, die sich ebenfalls mit solchen Fragen auseinandergesetzt hat. Für die Kulturpolitische Gesellschaft ist ihr Präsident Prof. Dr. Oliver Scheytt dabei.

Programm: http://heidelberger-fruehling.de/content/festival_2013/tagung/index_ger.html