Newsletter - Betrifft Kulturpolitik Nr. 112 – 08/07/2010
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6. Kulturpolitischer Bundeskongress 2011 widmet sich dem Thema Digitalisierung
Die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für politische Bildung werden den 6. Kulturpolitischen Bundeskongress am 9./10. Juni 2011 in Berlin veranstalten. Er wird sich dem Verhältnis von Digitalisierung und Kulturpolitik widmen. Als Tagungsort ist wiederum das Hotel Aquino der Katholischen Akademie vorgesehen. Die Veranstalter reagieren damit auf die wachsende Bedeutung des Internets und der digitalen Medien auf die Kulturproduktion und -rezeption, die in der Kulturpolitik und kulturellen Bildung noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen wird. In den Sommerwochen beginnt die inhaltliche Vorbereitung des Kongresses. Mit der Veröffentlichung des Programms und der Freischaltung der Kongresswebsite kann ab Januar 2011 gerechnet werden.
»Reformieren statt renovieren«
KMM-Forum 2010 am 16. Juli 2010 in Duisburg
Das Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg begibt sich auf die Suche nach Ansatzpunkten für das Kulturmanagement und die Kulturpolitik von morgen. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage nach der Reformbereitschaft und Reformfähigkeit der Kultureinrichtungen und der Kulturpolitik. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kulturhauptstadt Europas RUHR2010 und der Kulturpolitischen Gesellschaft statt. Das Eröffnungsreferat hält KuPoGe-Präsident Prof. Dr. Oliver Scheytt.
Weitere Informationen: www.kmm-hamburg.de/deutsch/Studium/FORUM.html
»Europäische Förderung für bürgerschaftliches Engagement«
Beratungsseminar am 24. September in Berlin
Die Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (KS EfBB), dessen Trägerin die Kulturpolitische Gesellschaft ist, bietet in Kooperation mit dem Projekt »BBE für Europa« ein Seminar über »Europäische Förderung für bürgerschaftliches Engagement« an. Das Tagesseminar richtet sich an Vereine, Verbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die europäische Kooperationsprojekte zu Themen wie Partizipation, Demokratie, Geschichte und Kultur in Europa, zu den Institutionen oder zur Zukunft der EU durchführen möchten. Teilnahmebeitrag: 40 Euro, Anmeldung bis 30.8.2010
Weitere Informationen: www.kontaktstelle-efbb.de/index.php?id=20
KuPoGe-Tagungskalender
Wer Tagungstermine zu kulturpolitisch relevanten Themen sucht, wird in erster Linie beim Tagungskalender fündig. Die Auswertung und Zusammenstellung ist Teil des Kulturpolitischen Informationssystems (kis), welches das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft als Service betreibt. Weitere Elemente des kis sind u.a. die kulturpolitische Bibliographie und die Chronik zur Kulturpolitik.
Das Wort zur Kulturpolitik
»Die Kulturförderung darf nicht zum Steinbruch für die unabdingbare Sanierung der öffentlichen Haushalte werden. Kunst und Kultur vermitteln wesentliche Werte, auf denen unsere Gesellschaft aufbaut. Öffentliche Kulturförderung ist die Grundlage des kulturellen Reichtums unseres Landes. Kürzungen in den Kulturetats würden auf lange Sicht irreparable Schäden anrichten.«
(Hans-Joachim Otto, MdB: Ohne Kreativität gibt es keine Innovationen. Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, in: Kulturpolitische Mitteilungen 129 II/2010, S. 9)
