Kulturpolitische Gesellschaft e.V.

Modellland Kulturelle Bildung NRW

Fachtagung der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

17. und 18. Januar 2008
Akademie Franz-Hitze-Haus, Münster

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Wer sich gegenwärtig in der Kulturpolitik umschaut, muss den Eindruck gewinnen: So viel Anfang und Aufbruchstimmung in der Kulturellen Bildung gab es nie. Vor wenigen Jahren hat die Kulturstiftung der Länder eine groß angelegte Initiative mit dem Titel »Kinder zum Olymp« gestartet, um die Notwendigkeit der ästhetischen Erziehung im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien schenkt diesem Thema neuerdings große Aufmerksamkeit. Und die nordrhein-westfälische Landesregierung macht aktuell mit Programmen wie »Jedem Kind ein Instrument«, »Schule & Kultur« und den kommunalen Gesamtkonzepten zur Kulturellen Bildung sogar als »Modellland« von sich reden.

 

Woher kommt dieses Engagement und woher die Einsicht, dass Kulturelle Bildung im schulischen und außerschulischen Bereich plötzlich so wichtig ist? Erfüllen sich die anspruchsvollen Erwartungen, die mit den Programmen verbunden sind oder waren die Ziele allzu ehrgeizig formuliert? Die Kulturpolitische Gesellschaft hat sich vor - genommen, die Entwicklung des »Modelllandes Kulturelle Bildung NRW« diskursiv zu begleiten. Die Auftakttagung fand dazu im November 2006 ebenfalls in der Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster statt. Im Januar 2008 geht diese Diskussion in die zweite Runde. Dann liegen die ersten Erfahrungen mit der groß angelegten kulturpolitischen Initiative vor. Kann es so weitergehen? Gibt es Korrekturbedarf? Welche Zukunft hat die außerschulische Kulturelle Bildung, wenn die Schule ganztags stattfinden sollte?

 

Am Vorabend der Fachtagung lädt die Kulturpolitische Gesellschaft zu einer weiteren kulturpolitischen Diskussion ein. Der Kulturetat des Landes Nordrhein-Westfalen wird im Jahr 2008 zum dritten Mal infolge aufgestockt. Zum Ende der Legislaturperiode soll die Verdoppelung erreicht sein. Welche Pläne und Programme stehen noch auf der Agenda? Wo werden in den kommenden Jahren Prioritäten gesetzt? Über diese Fragen wollen mit wir unseren Mitgliedern, Experten und Gästen ins Gespräch kommen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Ihre

 

Prof. Dr. Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

Prof. DDr. Thomas Sternberg, Direktor der Akademie »Franz-Hitze-Haus«

 

zurück