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Der Kulturpreis der Kulturpolitischen Gesellschaft
wurde am 29. Juni 2012 an das KulturForum TürkeiDeutschland
in Köln verliehen. Ausgezeichnet wurde das beispielhafte interkulturelle
Engagement der Einrichtung, die sich europaweit für Völkerverständigung und
kulturellen Austausch einsetzt. In der Preisurkunde heißt es: »Das KulturForum TürkeiDeutschland
trägt mit seiner Arbeit dazu bei, dass Fremdenfeindlichkeit der Nährboden
entzogen wird.« |
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Oben: Prof. Dr.
Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen
Gesellschaft übergibt die Preisurkunde an denVorstandssprecher
des KulturForums Osman Okkan (rechts: Staatssekretär Klaus Schäfer). |
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NRW-Kulturstaatssekretär
Prof. Klaus Schäfer sagte anlässlich der Preisverleihung: »Das KulturForum TürkeiDeutschland
spiegelt mit seinen Kulturprojekten und kulturpolitischen Initiativen in
herausragender Weise wider, wie die kulturelle Vielfalt als
gesellschaftlicher Reichtum erschlossen und vermittelt werden kann.« Der Vorstandssprecher des KulturForums
Osman Okkan zeigte sich
sichtlich bewegt über die Auszeichnung. In seiner Dankesrede erinnerte er an
eine warnende Forderung des Ehrenvorsitzenden Günter Grass: |
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Oben:
Abschlusspodium zum Thema »Kulturaustausch
auf Augenhöhe: Kunstprojekte zwischen Deutschland und der Türkei« mit
(v.l.) Aslı Sevindim (WDR, Moderation), der türkischen Autorin Aslı Erdoğan, Dr. Lale Akgün
(Staatskanzlei NRW), NRW-Kulturstaatssekretär Prof. Klaus Schäfer, Prof. Dr.
Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen
Gesellschaft, Birgit Keller-Reddemann (WDR), Adil Kaya (Interforum Nürnberg,
Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft) und Osman Okkan (KulturForum
TürkeiDeutschland). |
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»Ein Preis hat immer die
Gefahr an sich, dass man sich darauf ausruhen könnte.«
Er versprach, die Auszeichnung nicht als Ruhekissen zu verstehen, sondern als
Ansporn, auch zukünftig den interkulturellen Dialog zu befördern. Die
Kulturpolitische Gesellschaft hatte zur Preisverleihung eine öffentliche
Erklärung »Mehr
interkulturelle Verantwortung – jetzt!«)
abgegeben und eine interkulturelle Agenda für die Kulturpolitik gefordert. |