Kulturpreis 2005 an das Kulturelle Aktionsprojekt (KAP) Torgau e.V.
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Rede der Oberbürgermeisterin Andrea Staude zur Kulturpreisverleihung (PDF)
Torgauer Zeitung vom 10. November 2005
Starke Lobby für Soziokultur Der Preis ist mit einer Summe von 1000 Euro dotiert und würdigt kulturelle Initiativen und Projekte, die mit einem hohen Maß an bürgerschaftlichem Engagement verbunden sind. Darin hatte das KAP-Torgau auch mit Blick auf die Kulturbastion Enormes geleistet. Eine ehemalige militärische Anlage aus der napoleonischen Zeit heute einer kulturellen Nutzung zuzuführen, erwies sich in den letzten Jahren als eine echte Herausforderung. Um die unterschiedlichsten Angebote des KAP in einem Domizil anbieten zu können, bedurfte es zunächst eines Nutzungskonzeptes, das durch den Verein selbst in Eigeninitiative erstellt wurde. Im April 2003 schließlich bestätigte der Stadtrat das Betreiberkonzept und ein entsprechender Projektantrag zum Umbau der Bastion II wurde gestellt. Das Gesamtprojekt fand dabei als ein Schwerpunkt Eingliederung in das laufende EFRE-Programm der Stadt Torgau. Insgesamt sechs Einzelprojekte von baulichen Investitionen mit einem Gesamtumfang von rund 3,8 Millionen Euro wurden realisiert. Neben dem Um- und Ausbau der Bastion II waren dies die Sicherung, Instandsetzung und der Ausbau der Kasematten sowie die Freiraumgestaltung. An dem Großprojekt waren 46 Handwerks- und Baufirmen beteiligt, die zum großen Teil aus der Region stammen. Möglich wurde die Umsetzung des Projektes nur durch die Förderung von verschiedensten Seiten. EU, Bund, Land, Regierungspräsidium, die Stadt Torgau sowie Organisationen und Verbände wie der Kulturraum Leipzig, aber auch Sponsoren wurden durch Christian Pirl, KAP-Geschäftsführer beziehungsweise Bürgermeisterin Andrea Staude in diesem Zusammenhang genannt und gewürdigt. Bereits in den zurückliegenden Wochen konnte das soziokulturelle Zentrum – die Kulturbastion – eindrucksvoll nachweisen, dass das vom Verein vorgelegte Konzept schlüssig ist. Die Nachfrage bei den bisherigen Veranstaltungen war groß. Auf dem besten Weg befindet sich die Zusammenarbeit mit der in der Nachbarschaft befindlichen Städtischen Mittelschule Torgau. Gemeinsam sollen Elemente einer Ganztagsschule umgesetzt werden. Matthias Wießner
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