9. Kulturpolitischer Bundeskongress

»WELT.KULTUR.REVUE«

   

Pankaj Mishra hält dem Westen den Spiegel vor (Sternstunde Philosophie)

Der indische Schriftsteller Pankaj Mishra zählt zu den grossen Intellektuellen des modernen Asiens. 2014 hat er für sein Buch «Aus den Ruinen des Empires» den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhalten. Darin kritisiert er den Westen aus asiatischer Sicht. Ein verstörender Blick. (31.10.2016)

  

  

Deutsch ist eine wunderbar einfallsreiche und deutliche Sprache, voller wunderbar langer zusammengesetzter Worte für Gefühle und Ideen, bei denen die meisten Sprachen Schwierigkeiten haben Diese auszudrücken. (01.02.2017)

 

  

  

Migrationskontrolle

These: Geld fließt dorthin, wo die Migrationszahlen schnell gesenkt werden können

Die EU hat »Prioritätsländer« ausgewählt, mit denen sie über milliardenschwere Hilfspakete verhandelt. Diese Länder wurden danach ausgesucht, wo Migration Richtung Europa besonders effektiv unterbunden werden kann. Ein frühes Beispiel ist Senegal (in der Grafik), wo schon länger größere Summen zur Migrationskontrolle investiert werden.

Mehr: https://migration-control.taz.de/#de

  

  

Emel Mathlouthi – Naci en Palestina آمال مثلوثي

Die tunesische Sängerin/Songwriterin Emel Mathlouthi wuchs in Tunesien auf und wurde als »die Stimme der Jasmin-Revolution« eine prominente Sängerin im Arabischen Frühling. 2015 wurde sie als musikalischer Gast nach Norwegen zur Nobel-Preis-Verleihung eingeladen. Weil ihre Songs im tunesischen Radio und Fernsehen verboten wurden, wanderte sie nach Frankreich aus. Ihr Song »Nací en Palestina« basiert auf dem »Gypsy Greek folk song ›Nací en Alamo‹« - (Musik von Dionysis Tsaknis, Text von Tony Gatlif). Zuerst wurde er von Remedios Silva Pisa in dem Film »Vengo« (Regie: Tony Gatlif, 2000) vorgetragen.

Der Text: Born in Palestine [English Lyrics] I have no place/ I have no country/ I have no homeland/ With my fingers I make fire and with my heart I sing for you/my heart's strings weep/ I was born in Palestine/ I was born in Palestine/ I have no place I have no country/ I have no homeland

  

  

Wir waren schon immer hier!

Marianne Bechhaus-Gerst (21.04.2016)

Menschen afrikanischer Herkunft leben schon seit Jahrhunderten hier – ein wenig bekannter Teil der afrikanisch-deutschen Geschichte. Bechhaus-Gerst gibt einen Überblick über diese spannende Geschichte, beginnend mit afrikanischen Intellektuellen des 18. Jahrhunderts hin zu den afrodeutschen antikolonialen Widerständlern der 1920er-Jahre und schließlich den vergessenen afrikanischen Opfern des NS-Staates und der Lebenswirklichkeit von Afrodeutschen in der Bundesrepublik.

Mehr: https://www.academycologne.org/de/article/945_wir_waren_schon_immer_hier

Marianne Bechhaus-Gerst ist Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln.

  

  

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