Nachrichten aus der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Institut für Kulturpolitik
Werbeaktion anlässlich des 7. Kulturpolitischen Bundeskongresses »Kultur nach Plan?«
Unterstützen Sie die Kulturpolitische Gesellschaft e.V.! Werden Sie Mitglied!
Die Kulturpolitische Gesellschaft startet anlässlich ihres Kulturpolitischen Bundeskongresses in Berlin wieder eine Werbeaktion für neue Mitglieder. Für alle, die im Rahmen dieser Aktion bis zum 31. Juli 2013 Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft werden und bis Ende 2014 Mitglied bleiben, entfällt der Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2013. Zusätzlich erhalten die Neumitglieder bei Interesse das Jahrbuch für Kulturpolitik 2010 (»Kulturelle Infrastruktur«) oder 2011 (»Digitalisierung und Internet«) oder 2012 (»Neue Kulturpolitik der Länder«) kostenlos. Nutzen Sie diese Gelegenheit und helfen Sie dabei mit, das Projekt Kulturpolitik weiter zu entwickeln!
Aktion bzw. Beitrittserklärung
Dialog und Konsens als Politik?
Hochkarätiger Expertenkreis diskutiert über Sinn und Unsinn von Bürgerbeteiligung
Partizipation ist in den vergangenen Jahren auch im Rahmen kulturpolitischer Planungsprozesse zum Zauberwort avanciert. Möglichst viele und unterschiedliche Akteure – allen voran die Bürgerinnen und Bürger – werden in zunehmendem Maße an kulturpolitischen Ideen- sowie Entscheidungsfindungsverfahren beteiligt. Diese Aushandlungsprozesse werden bislang grundsätzlich positiv bewertet. Aber es gibt auch Fragen: Wie kann ein Umgang mit dem offensichtlichen Spannungsverhältnis zwischen Gemeinwohlorientierung (Staat) und partikularen Interessen (Kulturakteure, Bürger, Unternehmen) gefunden werden? Können auch Aufgaben, die spezifisches Wissen voraussetzen, partizipativ bearbeitet werden? Besteht die Gefahr, dass Kulturpolitik angesichts der Komplexität der zu bewältigend Aufgaben Bürgerbeteiligung als Vehikel missbraucht, um Entscheidungen zu verzögern oder gar »auszulagern«?
Über diese und andere Fragen wird im Panel 4 des Kongressprogramms ein hochkarätig besetzter Expertenkreis diskutieren. Prof. Dr. Jörg Bogumil von der Ruhruniversität Bochum wird den Aufschlag dazu machen.
Programm sowie Panelbeschreibung
Literaturtipp: Lars Holtkamp/ Jörg Bogumil/ Leo Kißler: Kooperative Demokratie. Das politische Potenzial von Bürgerengagement, Frankfurt/New York: Campus 2006
LABKULTUR.tv ist Medienpartner
Interviews zum Kongress
Wie schon beim letzten Kulturpolitischen Bundeskongress 2011 ist LABKULTUR.tv, das europäische Web-TV für Kultur und Kreativität mit Sitz in Dortmund, Medienpartner der Tagung. Das Projekt der ecce GmbH (european centre for creative economy / Europäisches Zentrum für Kreativwirtschaft) hat aktuell eine Einordnung des Kongressthemas (»Kulturpolitik braucht Planung«) vom Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft, Dr. Norbert Sievers auf seine Website eingestellt. Demnächst folgen Interviews mit KongressreferentInnen und -beteiligten (u. a. Dirk Baecker; Tomas Krüger).
www.labkultur.tv/blog/dr-norbert-sievers-kulturpolitik-braucht-planung
Interkulturelle Agenda verabschiedet
Der Rat der Stadt Oldenburg hat sich in seiner Sitzung vom 29. April 2013 in einer Entschließung die von der KuPoGe formulierte Interkulturelle Agenda »Mehr interkulturelle Verantwortung – jetzt!« zu eigen gemacht. Darin heißt es: »Es ist Aufgabe einer demokratischen und zukunftsorientierten Kulturpolitik, die mit der Zuwanderung verbundenen kulturellen Chancen und Potenziale aktiv aufzugreifen. Das Recht auf kulturelle Teilhabe verpflichtet Staat und Kommunen, kulturelle Diversität und Integration gleichermaßen zu fördern.« Eingebracht hatte den Beschlussvorschlag unser Mitglied Hans-Richard Schwartz, Vorsitzenden der FDP/WFO-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg.
s. Presseerklärung 2012: www.kupoge.de/pressearchiv/pressedok/2012/2012-29-06_presseerklaerung-interkultur.pdf
Kulturpreisverleihung am 28. Juni 2013
Nun steht auch der genaue Termin der diesjährigen Kulturpreisverleihung an das „Theater am Rand“ in der Oderaue fest: Die Preisverleihung findet statt am 28. Juni 2013 um 18.00 Uhr. Ab 20.00 Uhr haben Gäste dann Gelegenheit, die Aufführung „Mitten in Amerika“ mitzuerleben. Mitglieder der Kulturpolitischen Gesellschaft aus Berlin und Brandenburg werden noch gesondert zur Kulturpreisverleihung eingeladen.
Neues Grundsatzprogramm jetzt als Printfassung erhältlich
Das neue Grundsatzprogramm der Kulturpolitischen Gesellschaft kann jetzt auch als Printfassung bei der Geschäftsstelle in Bonn kostenlos bezogen werden. Es ist seit dem Grundsatzpapier von 1976 die dritte Aktualisierung, die von der Mitgliederversammlung der Kulturpolitischen Gesellschaft am 22. September 2012 verabschiedet worden ist, und enthält Ziele und Prinzipien guter Kulturpolitik. Die Geschichte der KuPoGe-Programmdebatte hat Geschäftsführer Dr. Norbert Sievers in den Kulturpolitischen Mitteilungen kommentiert.
Neue Kulturpolitik der Länder
Jahrbuch für Kulturpolitik 2012 erschienen
Das im Januar erschiene Jahrbuch Kulturpolitik zum Thema »Neue Kulturpolitik der Länder« rückt die Länder als kulturpolitische Akteure wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit. Viele Länder richten ihre Kulturpolitik neu aus, entwickeln neue Ziele und Leitbilder, arbeiten an Strategien und Handlungskonzepten, die ihren Niederschlag in operationellen Plänen und Programmen finden. Davon handelt dieses Jahrbuch. Kulturstaatsminister Bernd Neumann, Bildungsministerin Johanna Wanka, die Landeskulturminister Sabine Kunst (Brandenburg), Ute Schäfer (NRW) und Stephan Dorgerloh (Sachsen-Anhalt) sowie mit Kultur befasste Staatssekretäre, Dezernenten, Amtsleiter und Wissenschaftler beschreiben einen notwendigen Aufbruchversuch. Darüber hinaus im Jahrbuch: Beiträge zur Kulturforschung und -statistik, Chronik kulturpolitischer und kultureller Ereignisse, kulturpolitische Bibliografie. Bestellungen sind ab sofort möglich unter
www.kupoge.de/publikationen/aktion_jahrbuch2012.htm
Kultur- und Kreativwirtschaft im Rahmen des öffentlich geförderten und des intermediären Kultursektors
Das Planungs- und Beratungsbüro StadtArt in Dortmund, die Kulturpolitische Gesellschaft und das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut haben im Auftrag des BKM das Forschungsgutachten »Öffentlich geförderter, intermediärer und privater Kultursektor – Wirkungsketten, Interdependenzen, Potenziale« erstellt. Untersucht werden darin Verflechtungen zwischen den drei Kultursektoren in ausgesuchten Sparten und Teilmärkten, deren ökonomischen Wirkungen sowie kulturpolitische Implikationen. Die Studie finden Sie hier.







