Aktuelle Publikationen

Jahrbuch für Kulturpolitik 2014

Band 14 – Neue Kulturförderung

Jahrbuch Band 14 Mit der Neuen Kulturpolitik hat sich auch die Kulturförderung im engeren Sinne verändert. Auffällig ist insbesondere, dass die institutionelle Förderung von Einrichtungen und wiederkehrenden Veranstaltungsformaten zunehmend ergänzt wird durch eine zeitlich befristete projekt- und programmbezogene Förderung. Obwohl es zur quantitativen Dimension dieser Veränderung keine verlässlichen Daten gibt, kann angenommen werden, dass in der Summe ein Betrag von mehreren Hundert Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen dürfte, um Kulturförderung auf diese Weise zu betreiben. Damit ist eine Größenordnung erreicht, die es notwendig macht, über die Ursachen und Folgen und über die Erscheinungsformen dieser Entwicklung nachzudenken.

Mit dem Jahrbuch 2014 (»Neue Kulturförderung«) kann nunmehr auf ein Kompendium von drei Jahrbüchern verwiesen werden (JB 2012: »Neue Kulturpolitik der Länder«; JB 2013 „Kulturpolitik & Kulturplanung“), in dem die aktuelle Kulturpolitikentwicklung in Deutschland dokumentiert wird.

An den Schwerpunkt schließen sich die regelmäßigen Rubriken an: die Chronik kulturpolitischer Ereignisse, die Bibliografie kulturpolitischer Neuerscheinungen, eine Zusammenstellung der Fachliteratur zum Thema »Kulturpolitik und Planung« sowie Adressen kulturpolitischer Institutionen, Gremien und Verbände.

Herausgegeben für das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. von Norbert Sievers • Bonn / Essen: Klartext Verlag 2015 • 452 Seiten • 19,90 Euro • ISBN 978-3-8375-1396-7

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Edition Umbruch 31

Europa.Kultur.Politik – Die kulturelle Dimension im Unionsprozess

Olaf Schwencke

Edition Umbruch 30»Wenige haben die europäische Kulturpolitik so lange und ausdauernd gestaltet und so aufmerksam verfolgt wie Olaf Schwencke. Die Auswahl von Artikeln aus mehr als zwanzig Jahren zeigt deutlich sein Kern-Thema: Er verfolgt das Ideal eines Europa als Kultur- und Werte-Gemeinschaft. Um sie zu erreichen, muss ein gemeinsamer Kultur- und Rechtsraum geschaffen werden. Und in diesem Kultur- und Rechtsraum sollen Demokratie und Zivilgesellschaft die bestimmenden Koordinaten sein, die wiederum von den Unionsbürgerrechten für jeden Einzelnen und jede Einzelne abhängen.

Die Turbulenzen der letzten Jahre, wie sie in der Finanz- und Wirtschaftskrise, in rechtsnationalen und antidemokratischen Entwicklungen in Erscheinung treten, treiben Olaf Schwencke um. Er befragt sich selbst: Wie wird man Europäer, und wie wird man Demokrat? 1936 geboren, konnte er nicht unberührt von nazistischen Vorstellungen und Indoktrinationen geblieben sein. In dem mit der Artikelsammlung vorgelegten biographischen Teil spürt er Persönlichkeiten, Ereignissen, Lernprozessen und Erkenntnissen nach, an denen er sich selbst zu dem leidenschaftlichen Demokraten und Europäer bildete, als der er sich seit Jahrzehnten engagiert.«

Martin Schulz (Präsident des Europäischen Parlaments)

   

Kulturpolitische Gesellschaft e. V. / Klartext Verlag: Bonn / Essen 2015 (Edition Umbruch Nr. 31) • 198 Seiten • 17,95 Euro • ISBN 978-3-8375-14001

 

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Materialien des Instituts für Kulturpolitik 14

Inklusive Kulturelle Bildung und Kulturarbeit

Förderer und Akteure – Programme und Projekte

Inklusive Kulturelle Bildung und KulturarbeitInklusion ist ein altes Thema der Neuen Kulturpolitik. Schon in den 1970er Jahren bemühte man sich, Menschen mit Handicaps als Publikum und Akteure in die gemeinsame Kulturarbeit einzubinden. Im Medium der Kunst spielen Behinderungen zumeist nur eine untergeordnete Rolle. Mit der UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 erlangte das Thema neue Aktualität und erhielt rechtverbindlichere Grundlagen. Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vorliegende Studie erstellt. Sie widmet sich zunächst der Aktualität des politischen Themas und erläutert das Inklusionspostulat der Neuen Kulturpolitik. Anschließend werden exemplarische Förderer, Akteure und Programme der inklusiven Kulturellen Bildung und Kulturarbeit vorgestellt. Ein weiterer Teil behandelt Probleme und Herausforderungen des Themenfeldes und formuliert erste Handlungsempfehlungen. Zu guter Letzt werden exemplarische Projekte inklusiver Kultureller Bildung und Kulturarbeit vorgestellt.

Autoren sind Franz Kröger, Prof. Dr. Irmgard Merkt und Dr. Norbert Sievers

Institut der Kulturpolitischen Gesellschaft (Hrsg.), Bonn 2014, Materialien Heft 14,
48 Seiten, 10 Euro (Schutzgebühr), ISBN 978-3-923064-05-2

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