40 Jahre sind (nicht) genug – Kulturpolitik weiterdenken!

40. Geburtstag von Kulturpolitischer Gesellschaft und MOTTE Hamburg-Altona

 

Programm

Freitag 1. Juli 2016
Kulturprogramm Hamburg
(begrenzte Kapazitäten, teilweise kostenpflichtig)
12.00 bis 14.30 Uhr VW-Bus-Tour zu den offenen Ateliers/Galerien mit Alfred S. Mattes (Vorsitzender des Berufsverbands bildender Künstlerinnen und Künstler Hamburg)
  • max. 6 Personen / Startpunkt: MOTTE / kostenlos
13.00 bis 14.00 Uhr Führung durch die Ausstellung »Andreas Slominski« in den Deichtorhallen
  • max. 25 Personen/Startpunkt: Deichtorhallen/15 Euro (Hinweis: Bitte bar vor Ort bezahlen)
13.30 bis 15.00 Uhr Rundgang »Kunst im Schaufenster«
im Rahmen der Kunst altonale
  • max. 20 Personen / Startpunkt: MOTTE / kostenlos
13.30 bis 15.00 Uhr Rundgang »Ottensen für Anfänger
Was Sie schon immer über Ottensen wissen wollten«
Durchführung: Stadtteilarchiv Ottensen
  • max. 20 Personen / Startpunkt: MOTTE / 5 Euro (Hinweis: Bitte bar vor Ort bezahlen)
14.00 bis 15.00 Uhr Geführter Rundgang durch das Altonaer Museum
  • max. 25 Personen / Startpunkt: Altonaer Museum / 6 Euro (Hinweis: Bitte bar vor Ort bezahlen)
    
  Jubiläumsfeier
15:00 Uhr Einlass Rathaus Altona, Platz der Republik 1, 22765 Hamburg
  Kaffee und Kuchen
   
15:30 Uhr Offizieller Beginn der Jubiläumsfeier
Begrüßung durch die Stadt Hamburg, die Kulturpolitische Gesellschaft sowie die MOTTE
  Dr. Liane Melzer, Bezirksamtsleiterin Altona
  Dr. Carsten Brosda, Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales der Freien und Hansestadt Hamburg
  Prof. Dr. Olaf Schwencke, Gründungspräsident der KuPoGe
   
16:00 Uhr Präsentation 40 Jahre KuPoGe und MOTTE
  Dr. Norbert Sievers, Hauptgeschäftsführer der KuPoGe und Leiter des Instituts für Kulturpolitik
  Marc Grandmontagne, Geschäftsführer der KuPoGe
  Michael Wendt, Geschäftsführer der MOTTE Hamburg-Altona
   
16:30 Uhr Podiumsdiskussion mit:
Prof. Dr. Oliver Scheytt, Präsident der KuPoGe
  Andrea Rothaug, Geschäftsführerin RockCity Hamburg (angefragt)
  Dan Thy Nguyen, Schauspieler
  Michael Wendt, Geschäftsführer MOTTE
  Moderation: Michel Abdollahi, Journalist und Autor
   
18:00 Uhr Ende des offiziellen Teils, Imbiss
   
18:30 Uhr Eröffnung altonale 18
  Möglichkeit zur Fortsetzung der Gespräche in inoffiziellem Rahmen
  Musikalische Umrahmumg: GROOVE & THE GANG
   
20:30 Uhr Möglichkeit zur Teilnahme am Eröffnungsprogramm Kunst-Altonale 18 und STAMP-Festival
 
Samstag 2. Juli 2016
09.30 Uhr Einlass in der MOTTE, Eulenstraße 43, 22765 Hamburg
   
10:00 Uhr Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
   
10:15 Uhr 40 Jahre sind (nicht) genug? Herausforderungen für die Kulturpolitik und die KuPoGe
  Prof. Dr. Oliver Scheytt, Präsident der KuPoGe
  Prof. Dr. Birgit Mandel, Vize-Präsidentin der KuPoGe
  Tobias J. Knoblich, Vize-Präsident der KuPoGe
   
10:45 Uhr Übergang zu den Workshopräumen
   
11.00 bis 13.00 Uhr Parallele Workshops
I. Welt retten für `n Appel und `n Ei?
  Wundermittel Soziokultur? Wenn es danach geht, was Politik und Förderer über die Soziokultur und ihre Rolle bei der Bewältigung der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sagen, dann scheint es, als ob die Soziokultur die Integrationsaufgaben, vor denen die Gesellschaft steht, locker bewältigt und sie die Kluft, die sich zwischen den Teilen der Gesellschaft weiter verstärkt, mühelos überbrückt. Und die Soziokultur selbst zeigt an beeindruckenden Beispielen, wie sie auf gesellschaftliche Zusammenhänge wirken und Teilhabe verwirklichen kann. Der Soziokultur wird viel zugetraut, aber auch viel zugemutet. Die Grenze zur Selbstausbeutung ist fast überall längst überschritten, die Lage vielerorts dramatisch. Welche Zukunft hat die Soziokultur in diesem Wechselspiel?
  ImpulsgeberInnen:
  Sonja Engler, Geschäftsführerin Hamburger Zinnschmelze, Preisträger Hamburger Stadtteilkulturpreis 2016 mit dem Projekt »Welcome Music Session«
  Tobias J. Knoblich, Kulturdirektor Stadt Erfurt und Vize-Präsident der KuPoGe
  Johanna Dyckerhoff, Kulturkaviar für alle
  Hella Schwemer, Direktorin Hamburger Öffentliche Bücherhallen (angefragt)
  Moderation: Corinne Eichner, Geschäftsführerin Stadtkultur Hamburg
   
II. Kulturförderung zwischen Wunschkonzert und Kostenbilanz – was ist die Rolle der Wirtschaft? (in Kooperation mit der Handelskammer Hamburg)
  Im Dreieck Staat – Wirtschaft – Zivilgesellschaft verändern sich seit einigen Jahren die Gewichtungen zusehends weg von einem alles leistenden Staat hin zu einer stärker werdenden und zunehmend selbstbewussten Zivilgesellschaft sowie zu einer global aktiven Wirtschaft, die ihrerseits wachsenden Erwartungen an ein nachhaltiges Handeln ausgesetzt ist. Das hat Auswirkungen auch auf die unternehmerische Verantwortung in der Gesellschaft, und damit auch auf die privatwirtschaftliche Kulturförderung. Wie (re)agiert die Wirtschaft in Zeiten wachsender Unsicherheit? Inwiefern sind unternehmerische Ziele und solche des Gemeinwohls in Einklang zu bringen? Was bedeutet das für das Verhältnis zum Staat? Und zur Zivilgesellschaft? Und was heißt das für die Kulturakteure und ihren künstlerischen Freiraum, wenn Förderung nur noch projektgebunden erfolgt, unsicher ist und vor allem der Erfüllung heteronomer Interessen dienen soll? Was zeichnet gute Kooperation aus und was sind Kriterien langfristiger Partnerschaften?
  ImpulsgeberInnen:
  Elisabeth Hakel, Mitglied des Nationalrats Österreichs, Kunst- und Kulturpolitische Sprecherin der SPÖ, Bereichssprecherin Creative Industries, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitiker
  Nina Kuhn, Literaturkontor Hamburg
  Dr. Hagen Lippe-Weißenfeld, Kaufmännischer Direktor und Vorstand der Kunstsammlung NRW, Mitglied des Vorstands der KuPoGE
  Kirsten Wagner, Geschäftsführerin der Nordmetall-Stiftung
  Moderation: Prof. Dr. Gesa Birnkraut, geschäftsführende Gesellschafterin Birnkraut und Partner GbR
   
III. Generation Y, YouTube und Yoga – Kulturpolitik diesseits von jung und digital
  Wie können neue Zielgruppen, Formate und Themen in die Kulturpolitik inkorporiert werden, um die Kulturpolitik des 21. Jahrhunderts zu gestalten?
  Große Teile des Kunst- und Kulturbetriebs haben längst auf aktuelle Entwicklungen der Gesellschaft reagiert: Sie öffnen sich der Generation Y, sie beziehen die digitalen Medien mit ein und sie greifen soziokulturelle Trends von Yoga bis Vegan auf. Die heutige Kulturpolitik wirkt dagegen manchmal ebenso verkrustet und überaltert wie die, gegen die sich 1976 die damals Neue Kulturpolitik formierte. Dabei hat die KuPoGe in eigenen Reihen das Potential, auf den Grundfesten ihrer hochqualitativen Tradition eine attraktive und gut vernetzte Plattform für kulturpolitisch Engagierte auf die Beine zu stellen: Wie passen ein neuer Hilmar Hoffmann und das Zentrum für Politische Schönheit zusammen, wie lange Fließtexte und user-generated Content in Social Media?
  Impulsgeberinnen:
  Katharina Beck, Strategieberaterin für Nachhaltigkeit
  Jeanne Charlotte Vogt, Curator / NODE Forum Festival Director
  Moderation: Martin Wimmer, Leiter des Amts des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt a.M.
   
IV. Kulturelle Bildung – Teil der Aufgabe oder Einschränkung künstlerischer Spielräume? (in Kooperation mit der Stiftung Mercator)
  Öffentlich geförderte Kultureinrichtungen haben den Auftrag, für alle Alters- und Gesellschaftsgruppen da zu sein. Daraus ergibt sich die Aufgabe, eine möglichst breite kulturelle Teilhabe zu erreichen. Zur Zielgruppe gehören folglich auch Kinder und Jugendliche, und zwar nicht nur als Publikum von morgen, sondern auch schon von heute. Damit rückt das Thema Kulturelle Bildung und die Kooperation mit Schule in den Fokus der Aufmerksamkeit. Einige Kultureinrichtungen haben dies seit Jahren schon für sich als Aufgabe erkannt und in ihr Selbstverständnis aufgenommen. Andere scheinen diese Aufgabe entweder eher widerwillig anzunehmen und bestenfalls als Instrument zum »Audience Development« zu verstehen. Oder sie lehnen die Aufgabe als von außen auferlegte Verpflichtung schlicht ab, da sie der künstlerischen Autonomie und »eigentlichen« Bestimmung der Institution zuwider läuft.
  Zu fragen ist daher, in welchem Verhältnis Anspruch und Wirklichkeit der kulturellen Bildung in Kultureinrichtungen stehen. Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden, wenn Kultureinrichtungen Kulturelle Bildung betreiben und mit Schulen kooperieren? Und welche Interessen und welche Ressourcen stehen zur Disposition, wenn es darum geht, eine breitere kulturelle Teilhabe durch Kulturelle Bildung zu erreichen?
  ImpulsgeberInnen:
  Prof. Dr. Birgit Mandel, Universität Hildesheim, Vize-Präsidentin der KuPoGe
  Barbara Meyer, Geschäftsführerin Internationales JugendKunst- und Kulturhaus Schlesische27, Berlin
  Ivana Scharf, Geschäftsleiterin | Bereichsleiterin Kultur und Bildung, forum k&b gmbh
  Dr. Norbert Sievers, Hauptgeschäftsführer der KuPoGe
  Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats
  Moderation: Margrit Lichtschlag, geschäftsführendes Vorstandsmitglied RAT FÜR KULTURELLE BILDUNG e.V., Essen
   
13:00 Uhr Mittagsimbiss
   
  Open Space, Projektpräsentation, Informationsveranstaltung und Kulturprogramm
14:00 bis 17.00 Uhr #MachtKulturPolitik – Open Space
  Wir wollen lernen! Ohne vorgegebenes Programm bieten wir Raum für Diskussionen zu Fragen, die AkteurInnen der lokalen Szene und kulturpolitisch Interessierten Hamburgs unter den Nägeln brennen. Das Konferenzformat des Open Space eröffnet den Raum, wichtige aktuelle Themen in die KuPoGe hineinzutragen, Ansprüche zu formulieren und das lokale wie bundesweite Netzwerk zu nutzen.
  Das Format setzt auf Mitmachen – und die Verantwortung der TeilnehmerInnen als ExpertInnen in eigener Sache. Das Erfahrungs- und Wissenspotential aller TeilnehmerInnen wird ernst genommen und in den weiteren Transformationsprozess eingebracht. So entstehen neue Impulse für die Arbeit der KuPoGe, um Kulturpolitik über 2016 hinaus weiterzudenken.
  Gestaltung und Moderation:
  Dr. Annette Jagla, Organisationsberaterin Hamburg
  Projektgruppe Institut für Kultur- und Medienmanagement, Hamburg: Anne Herwanger, Jennifer Schmidt, Katharina Stein, Paul St. Paul
   
  Künstlerischer Rahmen:
  13:30 – 14:00 Uhr Performance Art mit Tangoing Performance
  www.tangoing-performance.com
  17:00 –18:00 Uhr Jan Salander – Singer-Songwriter
www.facebook.com/jan.salander
  www.facebook.com/events/621771117985959/
   
   
14:30  bis 15.30 Uhr Projektpräsentation der Leuphana Universität Lüneburg zum Projekt »Urbane Musikkulturen« Hamburg (bis 15:30 Uhr)
  Robin Kuchar, M.A., Leuphana Universität Lüneburg
   
14:30 bis 15:30 Uhr Gespräch mit der Geschäftsführerin Heike Gornholz, altonale GmbH
   
16:00  bis 17.30 Uhr EU-Programme für Kultur-, Begegnungs- und
Partnerschaftsprojekte
  In zwei Vorträgen werden die EU-Programme »Kreatives Europa – KULTUR« und »Europa für Bürgerinnen und Bürger« vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Kunst-, Kultur- und Medienschaffende, Projektverantwortliche aus Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kommunen, Vereinen, Verbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die in europäischen Kooperationen und Partnerschaften arbeiten.
  www.kontaktstelle-efbb.de / www.ccp-deutschland.de
   
Kulturprogramm Hamburg
14.00 bis 17.30 Uhr VW-Bus-Tour zu den offenen Ateliers/Galerien mit Alfred S. Mattes (Vorsitzender des Berufsverbands bildender Künstlerinnen und Künstler Hamburg)
  • max. 5 Personen / Startpunkt: MOTTE / kostenlos
14.00 bis 15.00 Uhr Geführter Rundgang durch das Altonaer Museum
  • max. 25 Personen / Startpunkt: Altonaer Museum / 6 Euro (Hinweis: Bitte bar vor Ort bezahlen)
14.30 bis 15.30 Uhr Rundgang »Fabrikhöfe, Gewerbehöfe und Wohnhöfe in Ottensen –Industrialisierung, Deindustrialisierung, Gentrifizierung«
Durchführung: Stadtteilarchiv Ottensen
• max. 20 Personen / Startpunkt: MOTTE / 5 Euro (Hinweis: Bitte bar vor Ort bezahlen)
14.30 bis 15.30 Uhr Rundgang »Kunst im Schaufenster«
im Rhamen der Kunst altonale
  • max. 20 Personen / Startpunkt: MOTTE / kostenlos
16.00 bis 17.00 Uhr Führung durch die Ausstellung »Andreas Slominski«
in den Deichtorhallen
  • max. 25 Personen/Startpunkt: Deichtorhallen/15 Euro (Hinweis: Bitte bar vor Ort bezahlen)
   
  Abschlussveranstaltung
18.00 Uhr Beginn Abendprogramm im Resonanzraum, Feldstraße 66, 20359 Hamburg
  Abendimbiss
   
19.00 Uhr Abschlusspräsentation und künstlerische Beiträge
  Ensemble Hajusom & Ensemble Resonanz
   
20:30 Uhr Ende des offiziellen Teils
  Ausklang in der Bar Resonanzraum bei Musik und Getränken
   
  Programmübersicht als PDF
  Hinweise
  Einladungsflyer

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