Nachrichten aus der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Institut für Kulturpolitik

Kultur.Macht.Einheit – Kulturpolitik als Transformationspolitik

Kulturpolitik 25 Jahre nach der deutschen Vereinigung

Jetzt anmelden zum 8. Kulturpolitischen Bundeskongresses

In fünf Wochen (18./19. Juni) beginnt der 8. Kulturpolitische Bundeskongress in Berlin. Interessenten werden gebeten, sich frühzeitig anzumelden, bevor die Anmeldeliste geschlossen werden muss.

Der 8. Kulturpolitische Bundeskongress wird von der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag veranstaltet und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziell unterstützt. Als Medienpartner konnten wieder das Deutschlandradio Kultur und Kulturmanagement.net gewonnen werden.

Das Kongressprogramm, Hinweise zur Anmeldung und eine inhaltliche Konzeption des Kongresses finden Sie hier: www.kupoge.de/kongress/2015

 

Saarländischer Rundfunk 2 »KulturRadio« – Im Kampf gegen zu viel Kulturkommerz

Tausende Kulturschaffende in Deutschland protestieren am 21. Mai gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Sie befürchten eine Kommerzialisierung von Opernhäusern, Museen oder Sinfonieorchestern auf Kosten der Qualität – oder gar gleich die Abschaffung öffentlich geförderter Kunst- und Medienhäuser. SR 2 KulturRadio hat mit Marc Grandmontagne von der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn über diffuse Ängste, Kultur als Handelsware und Sigmar Gabriel gesprochen.

Podcast des Interviews

 

»Neue Kulturförderung«

14. Jahrbuch für Kulturpolitik 2014 erschienen

Neue KulturförderungMit der Neuen Kulturpolitik hat sich auch die Kulturförderung im engeren Sinne verändert. Auffällig ist insbesondere, dass die institutionelle Förderung von Einrichtungen und wiederkehrenden Veranstaltungsformaten zunehmend ergänzt wird durch eine zeitlich befristete projekt- und programmbezogene Förderung. Obwohl es zur quantitativen Dimension dieser Veränderung keine verlässlichen Daten gibt, kann angenommen werden, dass in der Summe ein Betrag von mehreren Hundert Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen dürfte, um Kulturförderung auf diese Weise zu betreiben. Damit ist eine Größenordnung erreicht, die es notwendig macht, über die Ursachen und Folgen und über die Erscheinungsformen dieser Entwicklung nachzudenken.

Mit dem Jahrbuch 2014 (»Neue Kulturförderung«) kann nunmehr auf ein Kompendium von drei Jahrbüchern verwiesen werden (JB 2012: »Neue Kulturpolitik der Länder«; JB 2013 »Kulturpolitik & Planung«), in dem die aktuelle Kulturpolitikentwicklung in Deutschland dokumentiert wird.

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Wert und Wertigkeit - Kunst im öffentlichen Besitz

Diskussionsveranstaltung des Kulturrats NRW und der Kulturpolitische Gesellschaft

Die Vorgänge um den Verkauf von zwei Werken von Andy Warhol durch den Casinobetreiber Westspiel für rund 120 Mio. Euro haben im November 2014 eine beachtenswerte Resonanz in den Medien und in der Öffentlichkeit ausgelöst. Es gab heftige Kritik von allen Seiten und Vorwürfe wurden laut, das Ansehen NRWs habe gelitten.

Es diskutierten auf dem WDR 3 Forum vom 17. Mai 2015 gemeinsam mit Peter Grabowski: Henrik Hanstein, Kunsthändler, Oliver Keymis, MdL Bündnis 90/Grüne, Marcel Odenbach, Künstler, Thomas Sternberg, MdL CDU Barbara Welzel, Verband Dt. Kunsthistoriker

Die Diskussionsveranstaltung steht als Podcast auf WDR 3 zur Verfügung.

 

Save the Date: Mitgliederversammlung der KuPoGe 2015 findet am 20. und 21. November in Dortmund statt

Die Mitgliederversammlung der Kulturpolitischen Gesellschaft wird in diesem Jahr auf Beschluss des Vorstands am 20. und 21. November in Dortmund stattfinden. Dazu sind alle Mitglieder herzlich eingeladen. Wichtigster Punkt ist die Wahl des neuen Vorstands. Daneben wird Zeit für Berichte und eine allgemeine Aussprache über aktuelle und zukünftige Entwicklungen sein. Das Programm und weitere Einzelheiten werden rechtzeitig kommuniziert. Bitte reservieren Sie sich den Termin in ihren Kalendern!

 

Last call: Ausschreibung des Kulturpreises 2015 der Kulturpolitischen Gesellschaft

KULTUR.MACHT.EINHEIT? Kulturpolitik als Transformationspolitik

Die Kulturpolitische Gesellschaft vergibt 2015 ihren Kulturpreis zum Thema Deutsche Einheit. Es werden Initiativen aus Kunst, Kultur und Kulturpolitik gesucht, die Modellhaftes im gesellschaftlichen und (kultur-)politischen Transformationsprozess bewirkt haben. Der Preis, für den ausschließlich Mitglieder der Kulturpolitischen Gesellschaft Vorschläge einreichen können, ist mit einer Anerkennung von 2.000 Euro verbunden und wird im Herbst 2015 verliehen. Gesucht werden Konzepte, Projekte und Formate sowie konkrete Praxisbeispiele und Arbeitsansätze von Initiativen, Organisationen und Einrichtungen kultureller Arbeit (bestehend jeweils aus mind. 3 Personen) in gemeinnütziger Trägerschaft, die von den Transformationsprozessen maßgeblich geprägt wurden oder selbst Transformationsprozesse initiiert haben.

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Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 148 erschienen

Schwerpunkt »Kulturpolitik für die Popkultur«

KuMi 148»Kulturpolitik für die Popkultur« war Thema des diesjährigen Loccumer Kulturpolitischen Kolloquiums, um das sich im Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der KuMi alles dreht. Nach vier Dekadentagungen Pop hat sich vieles verändert, einiges wurde erreicht und doch bleiben Fragen: Pop ist mittlerweile überall, und dennoch scheiden sich immer noch die Geister, ob man zwischen Pop und Kultur trennen sollte. Der Loccumer Konsens bestand darin, dass der Unterschied von »E«- und »U«-Kultur weitgehend eingeebnet sei, ja, dass Popkultur zur Leitkultur in der Gesellschaft geworden sei. Dennoch bleiben kulturpolitische Fragen offen, die u.a. von Kaspar Maase, Moritz Baßler und Susanne Binas-Preisendörfer thematisiert werden. Außerdem im Heft: Der Auftaktbeitrag zum 8. Kulturpolitischen Bundeskongress von Norbert Sievers.

Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeit

 

Europäische Kulturpolitik als Lebenswerk

Neues Buch von Olaf Schwencke erschienen:
Europa.Kultur.Politik – Die kulturelle Dimension im Unionsprozess

Europa.Kultur.Politik Der Gründungspräsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Prof. Dr. Olaf Schwencke, hat ein neues Buch geschrieben. Er, der fast 80-Jährige, zieht darin Bilanz über sein Wirken für die europäische Kulturpolitik und nicht zuletzt über sein Leben. Die Auswahl von Artikeln aus mehr als 20 Jahren ist dem Ideal eines Europas als Kultur- und Wertegemeinschaft verpflichtet. In dem mit der Artikelsammlung vorgelegten biografischen Teil spürt er Persönlichkeiten, Ereignissen und Erkenntnissen nach, die ihn zum leidenschaftlichen Kulturpolitiker und Europäer werden ließen.

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