Nachrichten aus der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Institut für Kulturpolitik
»Das Praktikum muss wieder zu dem werden, wofür es einmal vorgesehen war«
Schauspielerin Katharina Wackernagel unterstützt KuPoGe-Initiative für ein »Faires Praktikum«
Die Initiative für ein »Faires Praktikum« der Kulturpolitischen Gesellschaft hat eine sehr positive Resonanz erfahren. Die Liste prominenter UnterzeichnerInnen – darunter allein
27 Bundestagsabgeordnete – ist lang. Unterstützung kommt jetzt auch von Schauspielerin
Katharina Wackernagel, die durch Filme wie »Contergan«, »Das Wunder von Bern« und »Die Boxerin« bekannt geworden ist. Aktuell ist sie u.a. in dem Film »Résiste – Aufstand der Praktikanten« zu sehen, der die Situation der »Generation Praktikum« auf sarkastische Weise beschreibt. Als Grund für ihre Unterstützung gibt sie an: »Das Praktikum muss wieder zu dem werden, wofür es einmal vorgesehen war: Es soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, einen Einblick in einen Berufszweig zu bekommen. Dies sollte in einem begrenzten Zeitraum von drei Monaten stattfinden und eine Bezahlung beinhalten, um den Lebensunterhalt zu gewährleisten. Damit wird verhindert, Praktikanten als billige Arbeitskräfte auszubeuten.«
Unterstützen auch Sie die Initiative für ein »Faires Praktikum«!
Mehr (Aufruf + Unterzeichner, Rückantwort sowie Grundsätze)
Europäischer Kongress »Shortcut Europe 2010: Kulturelle Strategien und soziale Ausgrenzung«
Programm jetzt im Netz
Das Programm des Europäischen Kongresses »Shortcut Europe 2010« steht. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Der Kongress, der vom
Fonds Soziokultur gemeinsam mit der
Kulturstiftung des Bundes und der Kulturpolitischen Gesellschaft veranstaltet wird, nimmt das diesjährige »Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung« zum Anlass, um über den Zusammenhang von Kulturpolitik und sozialer Ausgrenzung zu diskutieren. Gefragt wird nach den kulturellen Strategien, um mehr Teilhabe zu ermöglichen, aber auch danach, inwieweit Kultureinrichtungen nicht selbst ausgrenzend wirken. Wie bei den Kulturpolitischen Bundeskongressen gibt es auch bei Shortcut Europe 2010 eine Kongresswebsite und einen
Newsletter, um schon im Vorfeld der Veranstaltung über das Thema informieren und die Diskussion eröffnen zu können.
www.shortcuteurope2010.eu
19. bis 21.2.2010
Nur noch wenige Plätze frei
In Loccum wird die »Lage der Kulturnation« diskutiert
Das diesjährige 55. Kulturpolitische Kolloquium der Ev. Akademie Loccum, das seit 1977 in Verbindung mit der Kulturpolitischen Gesellschaft stattfindet, ist erneut auf eine große Resonanz gestoßen. Nur noch 10–20 Plätze sind laut Auskunft der Akademie frei. Offenbar ist der kulturpolitische »Blick zurück nach vorn«, der von Bundestagsvizepräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse mit einem Grundsatzreferat eingeleitet wird, auf das Interesse vieler kulturpolitischer Akteure in Ost- und Westdeutschland gestoßen. Zwanzig Jahre, nachdem die Formel »Die kulturelle Substanz darf keinen Schaden nehmen« in den Einigungsvertrag aufgenommen wurde, gibt es offenbar allen Anlass, darüber zu diskutieren – und aufgrund der Finanzkrise sicherlich nicht nur in den ostdeutschen Bundesländern. www.loccum.de/programm/p1005.html
10.2.2010
Kulturelle Bildung – Zukunftsaufgabe für Länder und Kommunen
Die Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft fragt in drei Gesprächen nach, wie es um die Angebote kultureller Bildung in den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz bestellt ist. Die erste Runde findet am 10. Feburar um 19 Uhr im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen statt. [mehr]
9.12.2009
Datenbank für Studienangebote der Kulturvermittlung und Interkultur
Detaillierte Informationen zu 269 Studienangeboten der Kulturvermittlung und Interkultur an Hochschulen in Deutschland bietet die neue Online-Datenbank, die im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes »Studium–Arbeitsmarkt–Kultur« erarbeitet wurde. Mit nutzerfreundlich gestalteten, vielfältigen Suchfunktionen können neben den strukturellen Angaben (u.a. Abschluss, Voraussetzungen, Semester- und Studienbeiträge, Kontaktdaten) auch Informationen zu Zielen, Inhalten, vermittelten Kompetenzen sowie zur Arbeitsmarktorientierung der Studienangebote kostenlos recherchiert werden. Entdecken Sie die Landschaft der (inter-)kulturellen Studienangebote unter www.kupoge.de/ifk/studium-arbeitsmarkt-kultur.



