Nachrichten aus der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Institut für Kulturpolitik

Wo steht die Sommerkultur?

Fragt dieNeue Osnabrücker Zeitung, erinnert an »Umsonst und draußen« und eine Studie (Dokumentationen 62 – Traumtänzer und Kunstpioniere. 30 Jahre Kulturelle Sommerprogramme in NRW) der Kulturpolitischen Gesellschaft.

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25 Jahre Projektförderungen des Fonds Soziokultur«

18./19. September 2014 im soziokulturellen Zentrum »Pavillon« in Hannover

Der Fonds Soziokultur veranstaltet in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft eine Fachtagung zum Thema »Kultur besser fördern«. Weitere Partner sind das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen.

Weitere Infos

 

  

Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 145 erschienen

Schwerpunkt »Kreatives Prekariat«

»Kreatives Prekariat. Wie lebt es sich von und mit der Kunst?« war Thema des diesjährigen Loccumer Kulturpolitischen Kolloquiums. In der aktuellen Ausgabe der KuMi werden dort gehaltene Vorträge von Alexandra Manske, Michael Söndermann, Dieter Haselbach, Hans Abbing und Adrienne Goehler dokumentiert. Deutschland leistet sich – nach den Verlautbarungen der Kulturpolitiker – die teuerste kulturelle Infrastruktur weltweit und kann nicht dafür sorgen, dass die kulturellen Produzenten von ihrer Tätigkeit auskömmlich leben können? Oder besteht gerade in dem Missverhältnis zwischen Infrastrukturförderung und Künstlerförderung das Problem? Weitere Themen sind u.a. der Referentenentwurf des Kulturfördergesetztes NRW und die Neuerungen beim Künstlersozialabgabesatz.

  

Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeit

  

Jahresbericht IfK 2013 erschienen

Eine entwickelte Kulturpolitik, die diesen Namen verdient, braucht Kulturpolitikforschung. Das Institut für Kulturpolitik (IfK) der Kulturpolitischen Gesellschaft stellt sich seit fast 20 Jahren dieser Aufgabe. Seine Arbeit zeichnet sich durch Anwendungsbezug, Praxisrelevanz und Handlungsorientierung aus, ohne wissenschaftliche Solidität zu vernachlässigen. Der Jahresbericht 2013 des IfK bietet einen informativen Überblick über die im vergangenen Jahr durchgeführten Projekte und Tagungen sowie herausgegebene Publikationen. Schwerpunkte der Arbeit waren der 7. Kulturpolitische Bundeskongress »Kultur nach Plan. Strategien konzeptbasierter Kulturpolitik« im Juni 2013 sowie die Herausgabe des Jahrbuches für Kulturpolitik 2013 zum Thema »Kultur und Planung«. Insgesamt wurden elf Projekte durchgeführt. Neben der Weiterentwicklung und Aktualisierung des Kulturpolitischen Informationssystems (kis) wurden Kulturberichte für die Bundesländer Niedersachen und Nordrhein-Westfalen erstellt. Außerdem arbeitet das IfK an der Entwicklung von Kulturkonzeptionen im Freistaat Thüringen und zeichnet u.a. verantwortlich für die Aktualisierung des Länderportraits Deutschland im Compendium Cultural Policies and Trends in Europe.

  

Alle Aktivitäten finden Sie im Jahresbericht, der zum Download zur Verfügung steht.

 

Kein Handel mit der Kultur!

Erklärung des Präsidenten der Kulturpolitischen Gesellschaft zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP

Die Kulturpolitische Gesellschaft verfolgt die Verhandlungen zum geplanten transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA mit großer Aufmerksamkeit und Besorgnis. Das TTIP kann erhebliche negative Folgen für die Kulturentwicklung in Deutschland und Europa haben. Die Kulturpolitische Gesellschaft anerkennt dabei grundsätzlich, dass der transatlantische Handel eine wichtige Rolle für die Wirtschaftsräume sowohl der EU als auch der USA bildet und florierender Handel eine Quelle gesellschaftlichen Wohlstands ist. Maßnahmen zur Erleichterung des Handels können positive wirtschaftliche Auswirkungen haben.

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Internationale Fachkonferenz in Poznan

Kultur und Kulturpolitik in Polen und Deutschland nach der Wende 1989

Wie haben sich Kulturpolitik und Kultur seit der Wende 1989 in Polen und in Deutschland neu aufgestellt? Wie steht es um die polnisch-deutschen Beziehungen auf dem Gebiet der Kulturpolitik? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der vom Instytut Zachodni in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft veranstalteten internationalen Fachkonferenz, die unter der Schirmherrschaft des polnischen Ministeriums für Kultur und nationales Erbe im Juni 2014 in Poznan stattfand. Der Kulturpolitischen Gesellschaft ist es ein Anliegen, den begonnenen Dialog – auf kulturpolitischer aber auch auf wissenschaftlicher Ebene – mit Polen und insbesondere dem Instytut Zachodni fortzusetzen. Ein weiterer Schritt auf diesem Weg wird die Herausgabe einer zweisprachigen Dokumentation dieser internationalen Fachtagung sein.

  

Einen ersten Rückblick und weitere Impressionen finden Sie hier.

   

Pressemitteilung: Kultur fair fördern!

Keine Klassenbildung im Kulturbereich zulassen!

Die Kulturpolitische Gesellschaft ist besorgt über die zunehmende Ungleichbehandlung von Förderempfängern im Kulturbereich und die Entstehung prekärer Lebenslagen bei den kulturellen Akteuren. Vor allem freie Träger und insbesondere projektbezogen geförderte Einrichtungen und Vorhaben seien davon betroffen, weil die vor allem tarifbedingten Kostensteigerungen in der Regel nicht kompensiert würden. Dadurch entstehe ein Zwei-Klassen-System in der Kultur, das dem Konsens im Kulturbetrieb abträglich sei. Die Kulturpolitische Gesellschaft fordert deshalb Bund, Länder und Gemeinden auf, diese Entwicklung in den Blick zu nehmen und mehr Fairness in der Kulturförderung walten zu lassen.

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Kulturbericht Niedersachsen 2013/2014

Nun liegt er vor, der zweite Kulturbericht Niedersachsens. Am 23.5. wurde er von der Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Klajic, vorgestellt. Nachdem der erste 2011 veröffentlichte Bericht eine Bestandsaufnahme und damit den ersten Baustein des Kulturentwicklungskonzeptes des Landes Niedersachsens (KEK) bildete, konzentriert sich der Kulturbericht 2013/2014 auf den Schwerpunkt »Kulturelle Teilhabe«. Neben einer Sekundärauswertung empirischer Daten zu diesem Thema wurde die Praxis der kulturellen Teilhabe an den Beispielen von Theater und Soziokultur aufgezeigt. Darüber hinaus bietet der Kulturbericht eine sparten- und genreübergreifende Dokumentation der Kulturlandschaft und schafft Transparenz über die Kulturförderung des Landes. Zudem spiegelt er Reaktionen und Rückmeldungen der kulturellen Akteure auf den ersten Bericht und den Prozess der Kulturentwicklungskonzeption.

  

Das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. war vom MWK Niedersachsen mit der Erstellung des Berichtes in Zusammenarbeit mit dem Ministerium beauftragt worden. Das Projekt wurde von Dr. Norbert Sievers und Ulrike Blumenreich realisiert.

  

Der 170-seitige Kulturbericht 2013/2014 ist sowohl als PDF als auch als interaktive Fassung – in der z.B. Videos enthalten sind – verfügbar.