Nachrichten aus der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Institut für Kulturpolitik

Save-the-Date: Auftaktveranstaltung der Regionalgruppe NRW am 3. März

Am 3. März um 19.00 Uhr wird in der Kunststiftung NRW in Düsseldorf die Regionalgruppe NRW der KuPoGe ihren Auftakt begehen. Die Einladung einschließlich weiterer Einzelheiten zum Programm wird den NRW-Mitgliedern Anfang Februar per E-Mail zugehen.

Um verbindliche Anmeldung per E-Mail an nrw@kupoge-regional.de wird gebeten!

 

Update?! – Soziokultur heute und morgen

12. März 2015, Vertretung des Landes Niedersachen beim Bund

Im Zentrum der Tagung stehen der kritische Blick auf die aktuelle Lage der soziokulturellen Zentren, die Reflexion von Veränderungsprozessen sowie der Versuch, Antworten auf die Zukunfts- und Anschlussfähigkeit der Soziokultur in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels zu geben. Wie kann der anstehende Generationenwechsel gestaltet werden? Welche Strukturen/Orte brauchen junge Menschen heute? Braucht die Soziokultur eine transkulturelle Öffnung oder ist sie eine längst gelebte Realität? Welche Möglichkeiten bieten neue Medien?

Das Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung finden Sie HIER.

 

Inklusive Kulturelle Bildung und Kulturarbeit

IfK-Materialienband 14 erschienen

Inklusion ist ein altes Thema der Neuen Kulturpolitik. Schon in den 1970er Jahren bemühte man sich, Menschen mit Handicaps als Publikum und Akteure in die gemeinsame Kulturarbeit einzubinden. Im Medium der Kunst spielen Behinderungen zumeist nur eine untergeordnete Rolle. Mit der UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 erlangte das Thema neue Aktualität und erhielt rechtverbindliche Grundlagen. Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die vorliegende Studie erstellt. Sie widmet sich zunächst der Aktualität des politischen Themas und erläutert das Inklusionspostulat der Neuen Kulturpolitik. Anschließend werden exemplarische Förderer, Akteure und Programme der inklusiven Kulturellen Bildung und Kulturarbeit vorgestellt. Ein weiterer Teil behandelt Probleme und Herausforderungen des Themenfeldes und formuliert erste Handlungsempfehlungen. Zu guter Letzt werden exemplarische Projekte inklusiver Kultureller Bildung und Kulturarbeit präsentiert. AutorInnen sind Franz Kröger, Prof. Dr. Irmgard Merkt und Dr. Norbert Sievers.

Institut der Kulturpolitischen Gesellschaft (Hrsg.), Bonn 2014, Materialien Heft 14, 48 Seiten, 10 Euro (Schutzgebühr), ISBN 978-3-923064-05-2

Bestellmöglichkeit oder kostenfreie PDF-Version

 

art but fair – Die große Umfrage

Jetzt teilnehmen!

Die Arbeitsbedingungen im Kunst- und Kulturbereich gelten als »prekär«. Geringe Einkommen, kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse und schlechte Arbeitsbedingungen werden zunehmend beklagt. Eine Studie, die im Auftrag des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft und mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführt wird, soll diesen Missständen auf den Grund gehen, um anschließend untersuchen zu können, was einzelne Personen leisten können, um die Arbeitsbedingungen im Kunst- und Kulturbereich fairer zu gestalten. Insbesondere soll die Studie das Vorhaben der Initiative »art but fair« überprüfen, eine Selbstverpflichtung und ein Prüfsiegel für faire Kunst einzuführen.

Als Teil der Studie wird für die Bereiche der Musik und Darstellenden Kunst eine 10-minütige Umfrage durchgeführt. Die Umfrage gibt Ihnen unter anderem die Möglichkeit, die Idee einer Selbstverpflichtung und eines Gütesiegels für faire Kunst zu bewerten. Besuchen Sie hierfür die folgende Seite und nehmen Sie an der Umfrage teil: http://umfrage.artbutfair.org

Bitte teilen Sie den Link mit Ihren Kolleginnen und Kollegen!

 

Studie zur Förderung von Modellprojekten Kultureller Bildung erschienen

Qualität, Nachhaltigkeit und Potenzial

Bereits im letzten September ist der Abschlussbericht zu einem Forschungsprojekt der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel erschienen. In Kooperation mit EDUCULT und gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ging es bei der Studie »Förderung von Modellprojekten kultureller Bildung« nicht um die Beurteilung einzelner Projekte, sondern um die Potenziale und den möglichen Veränderungsbedarf in der Förderung von Modellprojekten insgesamt. Damit hat diese Studie zum ersten Mal die Förderbedingungen und Instrumente Kultureller Bildung untersucht und kann dazu dienen, die Förderpraxis Kultureller Bildung zu verbessern. Gerade für AntragstellerInnen von Projekten Kultureller Bildung auf Bund- und Länderebene sind die Erkenntnisse sehr aufschlussreich.

Den vollständigen Bericht finden Sie HIER.

Lesen Sie hierzu auch die Rezension von Franz Kröger in den Kulturpolitischen Mitteilungen.

 

Tagungsdokumentation Tutzing

Kulturwerte: zur kulturellen Seite der Kreativwirtschaft – unter diesem Titel fand vom 12. bis 14. September 2014 das kulturpolitische Forum Tutzing in Kooperation mit der KuPoGe, dem STADTKULTUR – Netzwerk Bayerischer Städte e.V., dem Bayerischen und Deutschen Städtetag und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München in der Ev. Akademie Tutzing statt.

Ziel der Tagung war es, KulturpolitikerInnen für das Thema der Kultur- und Kreativwirtschaft zu sensibilisieren und die bisher wirtschaftlich dominierte Diskussion um die kulturelle Ebene zu erweitern. Aktuelle Entwicklungen, die für die Auswahl des Themas sprechen, gibt es reichlich, allen voran das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Konkreter Anlass vor Ort war die zum 1. Januar 2015 in Nürnberg erfolgte Gründung eines bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft.

Nun ist eine umfangreiche Dokumentation der Tagung erschienen, die Ihnen HIER kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt wird.

 

KuPoGe-Erklärung

Die integrative Kraft der Kultur

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung »Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland« im Bonner Haus der Geschichte hat die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, vorgeschlagen, am Welttag der kulturellen Vielfalt, am 21. Mai 2015, »in allen Museen, Theatern und Konzerthäusern die Türen und Tore weit aufzumachen, um ganz besonders diejenigen zu begrüßen, die wissen sollen, dass ihre Geschichte, ihre Hoffnungen, ihre Träume, ihr Blick auf die Welt nun ebenfalls zu dem gehören, was wir unter Kultur in Deutschland verstehen.« Sie sehe darin ein Symbol für eine »Willkommenskultur«, »die diesen Namen im wortwörtlichen Sinne verdient.« Die Kulturpolitische Gesellschaft begrüßt diese Initiative der Staatsministerin ausdrücklich. Präsident Prof. Oliver Scheytt hat dazu eine Erklärung abgegeben.

Erklärung »Die integrative Kraft der Kultur« und Presseerklärung der Staatsministerin Monika Grütters